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5 wichtige Tipps rund um die Geldanlage

Bild von Andreas Breitling auf Pixabay

Wer überschüssige finanzielle Mittel gewinnbringend anlegen will, der wird heutzutage vor eine nicht zu unterschätzende Herausforderung gestellt. Denn die Inflation nagt am Ersparten - im schlimmsten Fall werden die Ersparnisse sogar zur Gänze aufgefressen. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB), die wohl auch in naher Zukunft nicht beendet werden wird, hat die klassischen Sparprodukte einfach unbrauchbar gemacht.

Wer sich für ein Sparbuch interessiert, der wird bemerken, dass der Zinssatz meist im Bereich der 0,01 Prozent liegt - selbst für das Tagesgeld gibt es nur einen geringfügig höheren Zins. Legt man sein Geld langfristig an, so etwa auf einem für mehrere Jahre gebundenen Festgeldkonto, so klettert der Zinssatz ebenfalls nicht über 1,5 Prozent.

Es braucht also Alternativen - und Tipps und Tricks, damit man auch während der Niedrigzinspolitik gewinnbringend investieren kann.

Tipp Nummer 1: So früh wie möglich beginnen

Man hat einfach keine Zeit zu verlieren. Wer für die Rente Geld zur Seite legen will, der sollte so früh wie möglich, im besten Fall schon mit dem ersten Einkommen, die für sich passende Veranlagungsform gefunden haben. Denn im Zuge des langfristigen Investments kommt nämlich der sogenannte Zinseszins in Spiel. Das heißt, nicht nur die Gewinne werfen Zinsen ab, sondern auch die Zinsen selbst.

Tipp Nummer 2: Nur Geld investieren, auf das man auch verzichten kann

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen will, der geht natürlich auch ein Risiko ein. Die Höhe des Risikos orientiert sich immer an der möglichen Renditehöhe - je höher der Gewinn ausfallen kann, umso höher ist das auch das Risiko. Möchte man langfristig investieren, so ist es wichtig, hier im Mittelfeld zu bleiben - das heißt, man entscheidet sich für eine chancenorientierte Veranlagung mit einem nicht allzu hohen Verlustrisiko.

Aufgrund der Tatsache, dass in erster Linie langfristig, also Geld über mehrere Jahre veranlagt wird, sollte man nur Summen auf die Seite legen, auf die man auch verzichten kann. Das bedeutet, man sollte nie Geld investieren, das in naher Zukunft für Reparaturen am Auto oder größere Anschaffungen, wie etwa neue Möbel, benötigt wird.

Tipp Nummer 3: Der Bitcoin - Chance oder Geldvernichtung?

Der Bitcoin mag eine durchaus interessante Alternative zu den klassischen Veranlagungen geworden zu sein. Hier ist jedoch zu erwähnen, dass es mitunter nicht ratsam ist, das Investment in den Bitcoin als langfristige Sparform zu sehen - aufgrund der Tatsache, dass nicht gesagt werden kann, wie es allgemein mit den Kryptowährungen in den kommenden Jahren weitergehen wird, wäre es fatal, das Geld, das für die Rente angespart werden soll, zur Gänze in digitales Geld zu investieren.

Jedoch ist es durchaus interessant, einen Teil des Ersparten direkt in Kryptowährungen oder über Bitcoin Profit zu investieren. Denn sehr wohl kann man so, aufgrund der starken Volatilität, in kürzester Zeit richtig hohe Gewinne verbuchen. Doch an dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass auch das Risiko eines Verlusts ausgesprochen hoch ist. Steckt man sein Geld in den Kryptomarkt, allen voran in den Bitcoin, so braucht man ausgesprochen starke Nerven.


Bild von Eivind Pedersen auf Pixabay

Tipp Nummer 4: Ruhe bewahren

Investiert man in einen volatilen Markt, wie etwa in den Kryptomarkt, so kann sich der Wert der Anlage immer verändern. Das bedeutet, dass es einmal nach oben und dann wieder steil nach unten gehen kann. In diesem Fall muss man vor allem dann die Nerven bewahren, wenn es einmal einen Kursrutsch gibt - Schwankungen, die auf einmal ein Minus von mehreren Prozentpunkten bedeuten, können nie ausgeschlossen werden.

Tipp Nummer 5: Man muss Geduld haben

Natürlich träumt man immer wieder vom schnellen Reichtum. Schlussendlich findet man im Internet auch genügend Artikel, die etwa davon handeln, dass mit der richtigen Anlage Millionen verdient wurden. Das ist jedoch - sofern derartige Artikel überhaupt der Wahrheit entsprechen - nur in den seltensten Fällen möglich. Einerseits sind hier hohe Einsätze erforderlich, andererseits muss ein richtig hohes Risiko eingegangen werden.

Vor allem dann, wenn man langfristig investiert, so etwa für den Rentenbeginn, muss die Anlage sowieso in den ersten Jahren „ignoriert“ werden.

News von: Jakob Baumgärtel, 07.11.2019

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