oder kostenlos bei uns mitmachen

MC FIOTI - BUM BUM TAM TAM

27. Februar 2018 image

MC FIOTI - BUM BUM TAM TAM

Das Video zu “Bum Bum Tam Tam” hat mehr als 600 Millionen Aufrufe, der Track hat mehr als 85 Millionen Streams auf Spotify. Jetzt will MC FIOTI mit dem Remix, der bereits mehr als 50 Millionen Streams auf Spotify aufweißt. auch die Charts erobern, die er noch nicht gestürmt hat. Dafür hat er sich keine Geringeren als FUTURE, J BALVIN, STEFFLON DON & JUAN MAGAN ins Boot geholt! Mit der Kombination von Latin, Hip-Hop und Dance ist BUM BUM TAM TAM dazu bestimmt einer der größten Crossover Hits des Jahres zu werrden. Wir konnten den Brasilianer auf seiner zweitäigen Promo-Reise durch Deutschland interviewen.

Was ist das Besondere an „Bum Bum Tam Tam“ und wie kam es dazu, dass Johann Sebastian Bach’s „Partita In A Minor for Flute“ im Track gesampelt wird?

MC Fioti: “Was diesen Song ausmacht, ist die Melodie der Flöte. Ich hörte Johann Sebastian Bach und den Klang des Orchesters, aber es war insbesondere die Flöte, die mich inspiriert hat. Das ist eine Art Homage an Johann Sebastian Bach. So wurde “Bum Bum Tam Tam” geboren.”

 

Wie groß ist „Bum Bum Tam Tam“ in Brasilien?

Mc Fioti: “Bum Bum Tam Tam” ist in Brasilien der Song mit den meisten Views auf YouTube. Es hat alle anderen nationalen Artists in Brasilien überholt. Das sind riesige Dimensionen. Nach Michel Telo´s “Ai Se Eu Te Pego” mit 800 Millionen, kommt direkt “Bum Bum Tam Tam” mit mehr als 600 Millionen. Das ist der Song mit den meisten Views im Brazil Funk Style. Die anderen Musik-Genres in Brasilien kommen an “Bum Bum Tam Tam” nicht ran. Es ist der nationale Hit des Jahres!

 

Wirst du auf der Straße erkannt und musst viele Selfies machen?

Mc Fioti: “Ich kann nicht mehr alleine rumlaufen. Es kommen immer Fans auf mich zu, auf der Strasse, beim Einkaufen. Auch wenn ich an einer roten Ampel warte - da kommt immer jemand, um ein Foto mit mir zu machen. Das ist das Leben eines Künstlers: Blitz und Blitzlicht!”

 

Wie jedes brasilianische Kind, hast du davon geträumt, später einmal ein Fußballspieler zu werden. Aber als du die Musik für dich entdeckt hast, begann die große Liebe. Du hast dir das Produzieren selbst beigebracht. Wie fühlt es sich an, dass sich all die harte Arbeit gelohnt hat und du nun erfolgreich bist?

Mc Fioti: Ich bin ein Siegertyp. Dort wo wir herkommen, sind wir extrem unterdrückt. Man sagt uns, wir werden nie erfolgreich werden. In unserer Gesellschaft glauben sie, dass wir nicht träumen dürfen, weisst du...studiere, arbeite...mehr nicht! Aber ich hatte immer Träume. Ich fing an mit Fussball. Dann entdeckte ich Funk Musik durch Mc Zoi de Gato, er war damals der Einzige. Er hat mich inspiriert. Wenn andere Leute neidisch waren und sagten, dass ich nie Erfolg haben werde, hat das meine Ambitionen nur noch gestärkt. Heute sehe ich mich als Gewinner!

 

Mit welchen Künstlern möchtest Du gerne noch zusammenarbeiten? 

Mc Fioti: Aaaaah...mit so vielen. Dr. Dre, Ice Cube, Chris Brown, Beyonce, Rihanna, Jay Z. und viele mehr. Am meisten identifiziere ich mich mit Dr. Dre. Ich bin so wie er. Ich produziere. Ich singe. Ich habe meinen Manager schon gefragt, ob wir nicht mit ihnen reden wollen. Wir könnten sogar eine neue Version von NWA starten mit Dr. Dre und Ice Cube. Wäre super oder?



Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast und natürlich weiterhin viel Erfolg!

 

 

Autor: Mirella Stein

KOLUMNEN

  • Liebe Gemeinde.

    Mit dem Smartphone führt man ja so eine Hassliebe. Am ersten Tag, wenn es ganz neu ist und noch ohne Schrammen glänzt wie Dieter Bohlens Zähne, denkt man: dich behandle ich jetzt ganz vorsichtig. Sieben Tage später, beim ins Bett gehen: „Heute schaffe ich den Handy-Wurf aufs Kissen mit zehn...:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Moderne Technik wird mich erst dann begeistern, wenn ich mir einen Gin Tonic downloaden kann. Bis dahin nervt sie nur. So zuletzt mein Router. Als ich den neu einrichten musste, war ich überfordert und bekam dafür die Höchststrafe: Service-Hotline!:: mehr
  • LIEBE GEMEINDE

    Es gab mal eine furchtbare Zeit in unserer Gesellschaft, da wurden Frauen nur auf ihr Aussehen reduziert und öffentlich bloßgestellt. Moment, das war Mittwoch! Ich habe es für diese Kolumne wieder getan: den Bachelor geschaut! Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen, nicht über Menschen, sondern...:: mehr
  • Liebe Gemeinde

    Der Versuch, einen Menschen glücklich zu machen, endet fast immer im Gegenteil. Weihnachten liefert wieder viel Gelegenheit, das zu beweisen.:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Wenn Ihr wissen wollt, was in diesem Land falsch läuft, dann geht mal zum Arzt. Jetzt im Herbst wird es wieder einige von uns treffen. Nicht so schlimm, denkt Ihr? Man darf nicht alles glauben, was man denkt.:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Man stelle sich vor, es kommt eine neue Spezies auf die Erde und die schaut uns Menschen in Ruhe an. Würde die zu dem Ergebnis kommen, wir seien eine intelligente Spezies? Ich habe da so meine Zweifel.:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Ist noch irgendjemand untersommert? Kann ich mir nicht vorstellen. Gab ja volle Ladung diesmal. Richtig glücklich machen kann das den Deutschen trotzdem nicht. Wetter ja eh nie, aber selbst Urlaub vermag dies nicht zu schaffen.:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Niemand hatte darauf gewartet, da war er endlich: der erste offizielle Award für Influencer.:: mehr
  • Liebe Gemeinde.

    Ab und zu könnte die Realität mal ein Snickers vertragen. Vor allem in den letzten Wochen, als die deutsche Musikbranche das Echo des Echos nicht vertragen hat. Denn wie es so mit Echos ist. Sie kommen zurück. Diesmal mehrfach.:: mehr