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Das duale Studium – Nachgefragt bei Sebastian Mattern, Student an der BA Dresden

03. August 2015 image

Das duale Studium – Nachgefragt bei Sebastian Mattern, Student an der BA Dresden

Hallo Sebastian! Der Sommer steht bevor und viele Studenten freuen sich auf ihre Semesterferien. Du musst als BA-Student hingegen bei deinem Praxispartner arbeiten. Beneidest du manchmal »normale« Studenten um ihre Freizeit? 
 Hallo! Ich möchte nicht gleich “müssen” sagen, ich habe mich ja freiwillig für diesen Weg entschieden. Klar, Freizeit ist immer schön, aber ich hab bei meiner Entscheidung, ein duales Studium in Angriff zu nehmen, gewusst, dass ein straffer Zeitplan existiert. Ich sehe es als eine optimale Vorbereitung für das spätere Berufsleben, denn da existieren ja auch keine Semesterferien. 
 
Auch wenn du nicht so viel Freizeit zu Verfügung hast, gehst du doch sicher trotzdem Hobbys nach?  
Ja, Hobbys sind wichtig! Man braucht diesen Ausgleich! Klettern ist mein Ausgleich zum Studium und dafür trainiere ich mehrmals die Woche. Für mich ist dieser Sport die ideale Abwechslung. Ein gutes Buch darf es auch ab und zu sein… 
  
Was sind deine Aufgaben bei deinem Praxispartner, der buschmais GbR? Und wie bist du eigentlich auf das Unternehmen gekommen? 
Meine Aufgaben bei der buschmais GbR liegen im Bereich Softwareentwicklung. Zur Zeit entwickle ich eine App für eine Konferenz. In meinem bisherigen Studium bin ich schon mit den verschiedensten Technologien in Berührung gekommen.
Bei buschmais stehen mir qualifizierte und erfahrene Kollegen zur Seite und ermöglichen mir, ein breites Spektrum an Wissen anzueignen. Dieses Wissen umfasst sowohl die technischen als auch die organisatorischen Aspekte der Softwareentwicklung.
 
Auf die Firma buschmais bin ich über das Internet aufmerksam geworden, ich habe nach einen potenziellen Praxispartner in Dresden gesucht. Ich muss zugeben, ich fand den Firmennamen sehr interessant und informierte mich daraufhin genauer über das Unternehmen. Das Portfolio von buschmais ist sehr vielfältig und trifft genau meine Interessen, also hab mich daraufhin beworben.
Ich denke, dass buschmais auch für potenzielle BA-Studenten sehr attraktiv ist und empfehle daher jedem zukünftigen Studenten der Informatik, einen Blick auf das Unternehmen zu werfen.  
 
Die buschmais GbR unterstützt die Java User Group Saxony, kurz JUG Saxony. Bist du auch in der JUG Saxony aktiv? Verrate unseren Lesern doch, was genau sich hinter dem Namen »JUG Saxony« verbirgt.
Die JUG Saxony ist ein Verein der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen aus der Softwarebranche zusammenzubringen und somit eine Plattform für den Wissensaustausch zu schaffen. Der Fokus liegt dabei auf der Programmiersprache Java. Java ist dabei nicht nur Programmiersprache allein. Es hat sich ein ganzer Kosmos an Technologien um diese Sprache herum entwickelt.
 
Der Verein organisiert in regelmäßigen Abständen Vorträge zu aktuellen Trends aus dem Java-Umfeld, welche kostenfrei und in lockerer Atmosphäre stattfinden. Ich selber besuche so oft es geht diese Veranstaltungen, um mich weiterzubilden, oder um neue Ideen zu sammeln. Es macht auch Spaß mit Kollegen über die vorgestellten Themen zu diskutieren. Oft nutzen wir diese Veranstaltung, um uns gemeinsam auf den neusten Stand der Technologien zu bringen. 2014 wurde der erste JUG Saxony Day organisiert, die erste sächsische Java-Konferenz. In diesem Jahr wird der JUG Saxony Day am 2. Oktober in Dresden stattfinden.
 
Möchtest du nach deinem Abschluss in Wirtschaftsinformatik noch weiter studieren oder direkt in die Arbeitswelt eintauchen?  
Ich möchte nach meinem Abschluss direkt in die Arbeitswelt eintauchen. Ich fühle mich gut vorbereitet, um mich den Herausforderungen der Arbeitswelt zu stellen.
 
Was sind die größten Herausforderungen bei einem BA-Studium? Und warum hast du dich eigentlich für ein Studium der Wirtschaftsinformatik entscheiden? 
Zeitmanagement ist da schon als Herausforderung zu erwähnen. Es ist nicht immer ganz leicht sich bei einem mitunter sehr langen Vorlesungstag immer hundertprozentig zu konzentrieren, wenn man doch weiß, dass auch Prüfungen anstehen und die nächste Praxisphase vor der Tür steht. Mit der Zeit entwickelt man aber ein Gefühl dafür und mit Blick in die Zukunft ist dies doch ein gutes Training.
 
Das Studium der Wirtschaftsinformatik habe ich gewählt, weil im Bereich der Softwareentwicklung nicht nur die “Programmierfähigkeiten” im Vordergrund stehen, es gehört genauso der wirtschaftliche Bereich dazu. Ich finde es sehr spannend, wie die Aspekte der Softwareentwicklung mit den Aspekten der Betriebswirtschaft zusammen spielen. Beispielhaft möchte ich hier das Projektmanagement erwähnen, daher auch die Wahl für das Studium Wirtschaftsinformatik. In diesem Studium wird mir die Möglichkeit geboten, mich sowohl technisch als auch betriebswirtschaftlich zu entwickeln.
 
Was sind deine beruflichen Ziele? Weißt du schon, wo du später arbeiten möchtest? Und wie schätzt du deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit dem BA-Abschluss ein? 
 Mein Hauptziel ist es, erfolgreich mein Studium zu absolvieren. Die Softwarebranche bietet sehr viele Möglichkeiten, deswegen ist es schwierig für mich zu sagen, wo es mich am Ende hinverschlägt. Eins weiß ich jedoch hundertprozentig: ich werde dieser Branche treu bleiben. Mit dem Studium und meinen gesammelten Erfahrungen, schätze ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehr gut ein. Wie bereits erwähnt, fühle ich mich ideal auf die Arbeitswelt vorbereitet. 
 
Zu guter Letzt: Welchen Tipp würdest du allen mit auf den Weg geben, die sich für ein Studium an der BA Dresden interessieren? 
Sucht euch den richtigen Praxispartner! Dort wird das erlernte Wissen weiter geschliffen und ihr sammelt unglaublich wertvolle Erfahrungen. Es lohnt sich bei der Suche nach dem richtigen Unternehmen Zeit zu investieren…
 
BA Dresden
Hans-Grundig-Straße 25, 01307 Dresden
Infos unter: www.ba-dresden.de 

Foto: Torsten Busch
 

Autor: Stefanie Jost

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