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Reisen & Touristik

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Die architektonischen Highlights Kataloniens

Bildquelle: Zsuzsanna Töth

Eine Reise nach Barcelona führt in eine der schönsten Städte Spaniens. Barcelona als Hauptstadt der Landesregion Katalonien ist die zweitgrößte Stadt der Halbinsel und besteht aus insgesamt zehn Stadtteilen. Barcelona bietet viele Baudenkmäler aus der Jugendstilzeit.

Barcelona verfügt über repräsentative Baudenkmäler aus dem katalanischen Jugendstil bis zur Postmoderne. In erster Linie hat Antoni Gaudi, der bekannteste Vertreter des katalanischen Jugendstils, das Erscheinungsbild von Barcelona wesentlich beeinflusst. Wir haben natürlich sein Hauptwerk und das vielleicht bekannteste Wahrzeichen von Barcelona, die Sagrada Familia, besichtigt. An der römisch-katholischen Kirche wird noch heute gearbeitet. Der Bau dauert bereits mehr als 120 Jahre. Vorgesehen ist eine Kathedrale mit insgesamt achtzehn Türmen, bislang konnten acht davon fertiggestellt werden. Wann das Gotteshaus vollendet sein wird, ist noch ungewiss. Die Baustelle ist dennoch imposant, vermittelt sie doch bereits jetzt einen Eindruck ihrer zukünftigen Ausmaße.

Casa Batlló, ein ganz besonders Gebäude in Barcelona

Casa Batlló (offiziell das "Museo modernista de Antoni Gaudí") ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der katalanischen Hauptstadt und wurde von Antoni Gaudí im modernistischen Stil konzipiert . Gaudi erbaute das Gebäude aus dem Jahr 1875 zwischen den Jahren 1904 und 1906 für einen reichen Textilmagnaten vollkommen um. Casa Batlló bestand früher aus acht Gebäuden, verteilt über insgesamt vier Etagen. Der heutige Wert des Meisterwerks liegt bei etwa 70 Million Euro.

Vila Olímpica – Das Barcelona der Olympiade

Die Unterkunft der Teilnehmer während der Olympischen Spiele in Barcelona im Jahr 1992 ist beispielhaft für die Sanierung des Industriegebietes an der spanischen Küste. Mit dem olympischen Dorf wurde einerseits Wohnraum für die Sportler der Olympiade in Barcelona gechaffen. Die Umstrukturierung bescherte der Stadt auch ein zeitgemäßes Wohnviertel und neue Strände, erholsame Grünanlagen und zahlreiche öffentliche Einrichtungen.

Das olympische Dorf wurde auf einem alten Industriegelände im Viertel El Poblenou aufgebaut. Die Hauptanliegen des Bauprojektes waren einerseits ein Wohngebiet für die Sportler zu erbauen, und zum anderen die Küstenlinie der Stadt zu sanieren und Grün- und Freizeitanlagen zu erschaffen.

La Pedrera - eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Casa Milà ist ein Wohnkomplexim bekannten Viertel L'Eixample der Stadt entworfen vom bekannten Architekten Antoni Gaudí. Das Casa Milà wurde zwischen den Jahren 1906 und 1910 erbaut und wird auch “La Pedrera” genannt, was so viel heißt wie "Der Steinbruch". Der Name "La Pedrera" bezieht sich auf die Erscheinung des Komplexes und hatte ursprünglich eine negative Bedeutung.

Casa Vicens, das erste Meisterwerk von Gaudí

Im Stadtteil Gràcia, hinter einem Tor aus Schmiedeeisen in Form von Palmblättern, liegt ein gut gehütetes Geheimnis: das auffällige Gebäude der Casa Vicens. Dieses war der erste große Bauentwurf von Antoni Gaudi in Barcelona und ist heute Teil der UNESCO-Welterbeliste.

Das Casa Vicens wurde in den Jahren 1883 bis 1889 errichtet und ist eine Mischung aus Mudéjar, einem Ornament- und Dekorationsstil und spanischem Stil. Es ist mit Fliesen aus Keramik und vielen Ornamenten bedeckt. Es wurde im Auftrag eines Börsen- und Devisenmaklers als Sommerhaus gebaut.

Montjuïc - die grüne Lunge von Barcelona

Die parkähnliche Region des Montjuïc ist sozusagen die grüne Lunge der Stadt und verfügt über einen eigenständigen Charakter. Der Berg Montjuïc ist kein Stadtteil in herkömmlichen Sinne. Viele seiner Sehenswürdigkeit verdankt der Hausberg Barcelonas im Süden der Stadt der Weltausstellung im Jahr 1929 und den Olympischen Spielen. Hochwertige Museen, eine herrliche Aussicht auf Barcelona und viele Parkanlagen lohnen den Aufstieg auf den etwa 170 Meter hohen Berg.

Park Güell - Gaudís großzügige Parkanlage

Zur Jahrhundertwende beauftragte ein Mitglied einer reichen und adeligen Familie Antoni Gaudí mit dem Bau eines Wohnparks auf einem Stück Land im nordöstlichen Teil von Barcelona. Der Auftrag war einfach, nur etwa fünfzehn Prozent der Grünfläche durfte mit Wohnungen bebaut werden. Antoni Gaudí mochte diesen Auftrag, da er es möglich machte, seine Vorstellugen über eine von der Natur inspirierten Architektur in die Tat umzusetzen.

Dies führte zu aus Stein wachsenden Pergolen, in die Landschaft integrierten Gehwegen sowie wellenförmigen Mosaiken. Mit dem Design wollte Gaudí die Allgegenwärtigkeit Gottes im Park Güell beweisen. Gaudí wollte den britischen Stil von Wohnvierteln neu definieren, was auch den englischen Namen "Park" im Namen Park Güell erklärt.

News von: Jakob Baumgärtel, 25.03.2020

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