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Reisen & Touristik

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Urlaubs-Tipps: Darauf sollten Sie in Tunesien achten

Wer Keramik oder Teppiche bei einem Straßenhändler kauft, sollte mit Spaß und Geduld um den besten Preis feilschen.

Traumstrände, Luxus-Hotels und eine Prise Orient machen Tunesien zu einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen. Wer zum ersten Mal nach Nordafrika reist, sollte die landestypischen Gepflogenheiten kennen, um einen unvergesslichen und unbeschwerten Urlaub zu genießen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie sich in diesem Jahr für einen Urlaub in Tunesien entschieden haben. Die sauberen Strände und das kristallklare, angenehm warme Mittelmeer werden Sie sicherlich begeistern. Wer das passende Hotel noch nicht gefunden hat, wird auch jetzt noch unter den vielen Last Minute-Angeboten von Neckermann Reisen fündig.
 
Belassen Sie es dann aber bitte nicht bei einem 14tägigen Aufenthalt an Strand und Hotel-Pool. Wer auf die Sehenswürdigkeiten jenseits der Touristenhochburgen verzichtet, verpasst das Beste. Mit den nachfolgenden Tipps bereiten Sie sich optimal auf Ihren Tunesien-Urlaub vor und vermeiden unangenehme Überraschungen.
 
Tagesausflüge nach Tunis, in die Wüste und zu den römischen Ausgrabungen können Sie in jedem Hotel günstig buchen – immer beinhalten diese Touren volle Verpflegung, teilweise auch eine Zwischenübernachtung. Bedenken Sie aber bitte, dass die meisten Ausflüge dieser Art sehr viele Sightseeing-Stops vorsehen. Entsprechend kurz ist meist der Aufenthalt an den Zielen. Wer beispielsweise einen ganzen Tag ausschließlich in Tunis verbringen möchte, sollte sicher lieber einen Mietwagen nehmen.
 
Shopping und Souvenirs: Landestypische Souvenirs und Sommerkleidung (Vorsicht vor Markenfälschungen!) können Sie in den Shops aller touristisch geprägten Ort einkaufen. In der Regel möchten die Händler mit Ihnen feilschen und setzen zunächst einen Preis an, der dreimal höher ist als der erwartete Erlös. Wenn Ihnen Lust und Geduld für dieses „Schachern“ fehlen, achten Sie auf die Kennzeichnung „Fixed Price“ an den Eingangstüren der Läden. Dort kaufen Sie zu Festpreisen und meist auch günstiger ein.
 
Essen und trinken: In den Hotels, Bars, Restaurants und Supermärkten können Sie Softdrinks aller Art kaufen, wie Sie es auch in Deutschland gewohnt sind. Die Preise sind ähnlich. Alkoholhaltige Getränke werden nur in den gastronomischen Betrieben der Urlaubsorte ausgeschenkt und sind ansonsten nicht frei verkäuflich. Wasser sollten Sie niemals aus der Leitung trinken, nicht einmal in besseren Hotels.
 
Straßenhändler und Bettler: Verglichen mit dem deutschen Wohlstand ist Tunesien ein sehr armes Land, was Sie sehr schnell feststellen, wenn Sie mit dem Auto in die kleinen Städte im Landesinneren fahren. Straßenhändler und selbsternannte „Stadtführer“ gehen gezielt auf Touristen zu, um kleine Dienste oder Waren zu verkaufen. Wenn Sie das nicht wünschen, verdeutlichen Sie das bitte gleich in einem freundlichen aber dennoch unmissverständlichen Ton. Ungeachtet dessen ist es von Vorteil, immer ein paar Dinar-Münzen (ein Dinar entspricht etwa 50 Cent) einzustecken, um besonders lästige Begleiter mit einem kleinen Obolus schnell abschütteln zu können.
 
Kriminalität: Auch wenn die mitunter penetranten und distanzlosen Straßenhändler anderes vermuten lassen – die Kriminalitätsrate ist in Tunesien gering. In den engen Gassen von Tunis sollten Sie Ihre Wertsachen aber in jedem Fall vor Taschendieben verbergen. Zudem sollten Sie nach Einbruch der Dunkelheit längere Strecken nicht zu Fuß, sondern mit dem Taxi zurücklegen. Die Preise dafür sind vergleichsweise gering.

Foto: © Oliver Ibelshäuser 2013

News von: Jakob Baumgärtel, 25.11.2013

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