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Keine Parkplatzsuche mehr – lass’ endlich deinen Lastenfahrrad-Traum Wirklichkeit werden

Parkplatz? No problem! Bildquelle: Rüdiger Schön via pixabay

Immer mehr junge Menschen und auch Familien verzichten gänzlich auf ein eigenes Auto. Vor allem in urbanen Regionen gibt es genug Alternativen wie den Fernverkehr, den öffentlichen Nahverkehr, Teilauto-Angebote, das Fahrrad oder der E-Roller. Doch was ist, wenn man einmal größere Dinge oder den Wocheneinkauf transportieren muss? Beispielsweise mit einem Lastenrad ist auch das kein Problem! Wie du dir clever ein Lastenrad finanzieren kannst, welche Räder es gibt und welche Vorteile solch ein Lastenfahrrad hat, haben wir mal recherchiert.

Geschichte des Lastenrades
Zwar sieht man Lastenräder in den letzten Jahren häufiger auf den Straßen, und auch im Fachhandel und auch beim gut sortiertem Internethändler gibt es mehr und mehr Angebote, aber das Lastenrad hat eine viel längere Geschichte als man glauben mag. Schon Ende des 19. Jahrhunderts, also noch vor dem Siegeszug des Autos, sah man Kuriere, Warenzusteller und Postboten mit Lastenrädern über die holprigen Pflasterstraßen der Städte Europas fahren. Mit dem Einzug der Autos mit Verbrennungsmotor gerieten die Lastenräder immer mehr in Vergessenheit. Doch jetzt ist das Lastenfahrrad wieder voll da: in neuen, modernen Formen und Materialien, mit und ohne Elektromotor-Unterstützung.

Kosten und Möglichkeiten der Finanzierung eines Lastenrades
Mit einem Lastenrad kannst du viele Dinge transportieren, ohne dass du dafür ein Auto brauchst. Aber ein Lastenrad ist nicht so preiswert zu haben, wie ein normales Fahrrad. Schnell hat man sich in das passende Lastenrad verliebt, welches aber mehrere Tausend Euro kosten kann. Das ist aber immer noch deutlich weniger als dich der Kauf eines Autos kosten würde und da lohnt sich in Bezug auf eine entsprechende Finanzierung schon mal ein Blick in einen Kreditvergleich online. Mit welchen Kosten für ein Lastenrad du rechnen musst, und welche cleveren Möglichkeiten zur Finanzierung du hast, erfährst du im Folgenden.

So viel kostet dich ein Lastenfahrrad
Die reinen Anschaffungslosten beginnen bei 1.500 Euro für ein Lastenfahrrad ohne Motor. Gute Modelle mit ausreichend Platz und komfortablen Extras dürfen schon einmal mit bis zu 6.000 Euro zu Buche schlagen. Noch etwas teurer sind E-Lastenräder. Die Preise liegen hier zwischen 2.300 und 7.500 Euro. Wie viel genau dein neues Lastenrad kostet, hängt auch vom Hersteller, dem Händler und dem Typ des Rades ab. Einfache Backpackers sind günstiger zu haben als komfortable Trikes oder Long John-Bikes.
Zu den reinen Anschaffungskosten kommen noch die Versicherung, etwaige zusätzliche Ausrüstung sowie Wartung und Reparatur hinzu.

  • Eine Versicherung lohnt sich vor allem bei Lastenrädern, die ein wenig mehr gekostet haben. Je nach Angebot liegst du hier bei 60 bis circa 250 Euro Versicherungsprämie pro Jahr.
  • Je nachdem, wie und wofür du dein neues Lastenrad nutzen möchtest, können noch zusätzliche Kosten für besondere Ausrüstung und Zubehör hinzukommen. Das kann nur eine Lenkertasche für 30 Euro, aber auch ein Regendach für 200 Euro sein.
  • Auch die Kosten für Reparatur und Wartung sollten nicht vergessen werden. Gerade bei Lastenrädern kommt es häufiger dazu, dass man in die Werkstatt muss, und nicht selbst eine Reparatur durchführen kann. Rechne daher auch 100 Euro pro Jahr dafür ein.
  • Beim E-Lastenrad kommen die Stromkosten für das Aufladen hinzu.

Finanzierungsmöglichkeiten
Du hast ein Lastenrad auserkoren, aber brauchst noch das nötige Kleingeld, um es dir zu kaufen? Wir zeigen dir Möglichkeiten zur Finanzierung deines Traums auf zwei oder drei Rädern. Es lohnt sich immer, die Finanzierungsmöglichkeiten miteinander zu vergleichen und auch auf öffentliche wie private Fördermöglichkeiten zu achten.

Lastenrad mit einem Kredit finanzieren
Zwar bieten viele Fahrradhändler die Ratenzahlung und sogar Null-Prozentfinanzierung an. aber, wenn du das Geld nicht flüssig auf dem Konto hast, kannst du auch auf ein Kreditangebot für das Lastenrad zurückgreifen. Der große Vorteil beim Privatkredit für das Lastenrad: du kannst dir die Bank selbst auswählen, und bist nicht an die vom Handel vorgeschlagene gebunden. Außerdem kannst du das Geld nicht nur für den Kauf deines Lastesels, sondern auch gleich noch für ein paar andere wichtige Dinge verwenden.


Auch für die Fahrt zum Kinderspielplatz mega geeignet! Bildquelle: J. Henning via pixabay

Lastenräder zum Leasen
Vor allem für Selbständige und Unternehmen lohnt sich das Leasing von Lastenrädern. Die Kosten für das Leasing sind zu 100 Prozent als Betriebsausgaben absetzbar. Das Leasing hat den Vorteil, dass du keine hohen Anschaffungskosten hast und dein Budget für andere Projekte frei ist. So zahlst du zum Beispiel für ein Lastenrad im Neuwert von rund 5.000 Euro nur circa 100 Euro Leasingrate pro Monat.

Dienstradfinanzierung
Aber auch als Angestellte oder Angestellter hast du die Möglichkeit, ein Lastenrad zu leasen. Das läuft über die verschiedenen Möglichkeiten der Diensträder. Dein Arbeitgeber oder deine Arbeitgeberin überlässt dir dauerhaft ein Lastenrad als betriebliches Fahrrad, als Firmenfahrrad oder Jobrad. Du kannst das Rad für die Fahrten zur und von der Arbeit aber auch privat nutzen. Der Arbeitgeber hat dabei zwei Möglichkeiten, dir das Dienstrad anzubieten. Er kann das Lastenrad komplett kaufen oder leasen und bietet dir das Rad statt einer Gehaltserhöhung an, oder aber er zieht dir anteilige Kosten vom Bruttolohn ab. Das nennt man dann Gehaltsumwandlung, weil ein Teil des Gehalts als Sachleistung ausgegeben wird.

Spezialtipp staatliche Förderung
Willst du dir ein Lastenrad zulegen, dann checke unbedingt auch die Möglichkeiten der staatlichen Zuschüsse. In einigen Bundesländern wie Thüringen oder Baden-Württemberg gibt es zum Beispiel Kaufprämien. Auch das Bundesministerium für Umwelt fördert den Kauf von Lastenrädern. Die Höhe der Förderung ist regional und institutionell verschieden. In der Regel sind Förderhöhen für private Käufer von bis zu 50 Prozent möglich. Unternehmen, Vereine und Kommunen werden mit bis zu 25 Prozent des Anschaffungspreises unterstützt.

Traum auf zwei Rädern: Vorteile von Lastenrädern
Nie wieder Stau, nie wieder lästige Parkplatzsuche und trotzdem jede Menge Freiheit - die Vorteile des Lastenrads sind wirklich vielfältig. Ob der Wocheneinkauf, der Transport der Kleinsten in die Kindertagesstätte oder das Taxi für den Großeinkauf im Gartenmarkt - mit dem Cargo-Bike kannst du jegliche Art von Gepäck und Personen bis zu 200 Kilogramm transportieren. Man braucht für ein Lastenrad, auch für jene mit Elektromotor, keine Fahrerlaubnis und zusätzlich tust du noch etwas für deine Gesundheit.
Umweltfreundlich ist so ein Lastenrad auch noch, es braucht kein Benzin und du verbesserst deinen ökologischen Fußabdruck. Darüber hinaus ist ein Lastenrad in der Neuanschaffung deutlich günstiger als ein Auto und du zahlst keinerlei Steuern auf deinen Packesel. Hat man noch das Glück, das Lastenrad über staatliche Förderung oder als Dienstrad noch günstiger zu bekommen. fällt die Entscheidung für das umweltfreundliche Fahrrad nicht mehr schwer.

News von: Karin Arnold, 05.11.2023

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