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Ratgeber & Service

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Gesunde Ernährung ohne großen Aufwand umsetzen

Grillen im Sommer muss nicht ungesund und unlecker sein. Bildquelle:  Rita E. via pixabay

Eine gesunde Ernährung ist unausweichlich, um auch im fortgeschrittenen Alter fit zu bleiben. Wer seine Ernährung komplett vernachlässigt, wird früher oder später Probleme bekommen, aber trotzdem gibt es immer noch viele Menschen, die genau das tun. Allerdings hängt das oft damit zusammen, dass sie einfach nicht wissen, wie sie überhaupt das Thema „eine gesunde Ernährung für sich selbst“ angehen sollten. Das ist schade, denn im Grunde ist das überhaupt nicht schwer. Schauen wir uns also an, wie sich eine gesunde Ernährung ohne große Mühe umsetzen lässt.

Obst und Gemüse essen

Eigentlich ist es selbsterklärend und es weiß jedes Kind: Obst und Gemüse gehören auf den Speiseplan. Bereits drei bis fünf Portionen am Tag tragen maßgeblich zu einer besseren Ernährung bei. Grundsätzlich sind auch Frucht- und Gemüsesäfte alternativ zu empfehlen, aber hier ist es wichtig, auf den Zuckergehalt zu achten. Nicht alle Säfte sind aus gesundheitlicher Sicht so gut, wie behauptet wird.

Gesättigte Fettsäuren vermeiden

An sich ist Fett nicht per se schlecht, sondern sogar lebenswichtig. Wir sollten es jedoch auf keinen Fall übertreiben. Zudem macht es einen großen Unterschied, was für Fette wir eigentlich zu uns nehmen. Während gesättigte Fettsäuren – zum Beispiel in Butter, Fertigbackwaren und Wurst – aus gesundheitlicher Sicht eher problematisch sind, gelten die sogenannten ungesättigten Fettsäuren als gesund. Ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren finden sich unter anderem in Nüssen, Samen und Seefisch.

Regelmäßig Wasser trinken

Ausreichend Wasser gehört zu einer gesunden Ernährung einfach dazu, weswegen jeder mindestens ein Glas pro Mahlzeit zu sich nehmen sollte. Zumal das auch den Magen füllt, wodurch wir nicht zu viel essen. Das wiederum wirkt gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht entgegen.

Vielleicht glutenfreie Ernährung in Erwägung ziehen

Eine glutenfreie Ernährung ist eigentlich nur dann ein Muss, wenn eine Glutenunverträglichkeit vorliegt. Es lässt sich jedoch nicht bestreiten, dass der Anteil an Menschen mit Glutenunverträglichkeit beziehungsweise Zöliakie in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Eine Zöliakie kann sowohl physische als auch psychische Symptome hervorrufen, weswegen sie unbedingt angegangen werden sollte. Glücklicherweise gibt es immer mehr Lebensmittel ohne Gluten, weswegen der Umstieg auf eine glutenfreie Ernährung gar nicht so schwer ist.

Schonend kochen

Zu Hause kochen, ist schon mal ein guter Anfang und deutlich besser, als ständig Fertiggerichte zu essen. Es kommt allerdings auch darauf an, wie wir kochen. Am besten sind möglichst niedrige Temperaturen, da auf diese Weise die Nährstoffe geschont werden und der Geschmack erhalten bleibt.

Nicht hungrig einkaufen gehen

Tatsächlich hat das Einkaufen weit mehr mit der Ernährung zu tun, als die meisten von uns denken. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um Einkaufen mit leerem Magen handelt. Wer hungrig einkauft, wird eher Dinge kaufen, die andernfalls nicht im Einkaufswagen gelandet wären. Das Problematische darin ist, dass – wie eine Studie der Cornell University Ithaca zeigt – deutlich mehr ungesunde Lebensmittel gekauft werden.

News von: Jakob Baumgärtel, 29.07.2022

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