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Die Zukunft und Elektroautos

Quelle: Pixabay

Obwohl derzeit in den Nachrichten andere Themen größer präsentiert werden, gibt es immer noch ein weltweites Problem, welches seit mehreren Jahrzehnten ungelöst ist: der Klimawandel. Dieser ist die größte Herausforderung der aktuellen Generationen, auch wenn der Kampf dagegen noch nicht von allen angenommen wird. Der Automobilverkehr spielt hier eine gewichtige Rolle, nachdem beim Verbrennungsprozess im Motor Stickstoffmonoxid, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid ausgestoßen wird. Um hier umweltfreundlicher zu agieren, wird derzeit der Verkauf von Elektroautos forciert. Dabei gibt es in diesem Bereich derzeit spannende Neuerungen.

Im Vergleich zu nordischen Ländern hat Deutschland noch Aufholbedarf. Im ersten Halbjahr 2022 wurden laut Businessportal Norwegen 11.722 Elektroautos neu zugelassen, was ein Anteil von 78,8 Prozent ist. So sind im Juni auf der Liste der zehn meistverkauften Neuwagen in Norwegen nur Elektroautos zu finden. In Deutschland hingegen liegt der Anteil von elektronischen Neuzulassungen nur bei 14,4 Prozent. Mit einer neuen Batterie könnte ein neues Elektroauto für Kunden jedoch interessanter werden. Das Unternehmen Enovix arbeitet derzeit an einem Akku, mit welchem das Auto innerhalb von fünf Minuten wieder auf 80 Prozent geladen ist – von 0 auf 98 Prozent soll es ebenso keine zehn Minuten dauern. Grund dafür ist die neu entwickelte 3D-Silizium-Lithium-Ionen-Batterie. Mit diesen kürzeren Ladezeiten und höheren Reichweiten soll auch eine größere Diversifizierung der Akku-Technologien möglich sein. Wenn der Preis oder die Förderung stimmt, könnte diese Entwicklung den Elektroautos einen weiteren Aufschwung in Deutschland geben. Erst im Jahr 2020 gab es große Hoffnungen, nachdem der Verkauf von Elektrofahrzeugen im April, Mai und Juni in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent gestiegen ist. Die meistverkauften Elektroautos in Deutschland sind das Tesla Model 3, der VW e-Up und der VW ID.3.

Um diesen Trend weiter fortzusetzen, wird ein weiterer Ausbau der Infrastruktur notwendig sein. Denn nicht nur die Autos müssen sich weiterentwickeln, um für die Allgemeinheit noch interessanter zu werden, man benötigt ebenso Ladestationen. In Deutschland liegt der Ausbau der Ladeinfrastruktur weit hinter dem Bedarf. Tesla hat erst 125 Standorte in ganz Deutschland und plant bis Ende des Jahres nur 79 weitere zu errichten. In Amerika funktioniert der Ausbau schneller. So will Tesla für das Primm Valley Resort einige Supercharger herstellen und auch in anderen Gebieten liegt der klare Fokus auf dem Ausbau der Infrastruktur. Hier scheinen die Vereinigten Staaten einen Heimvorteil bei Tesla zu genießen, wobei es auch in Deutschland interessant sein könnte mehrere Ladestationen bei Spielotheken, wie bei Löwen Play, zu errichten. Einen Heimvorteil in Deutschland genießt dagegen BMW. Der Autohersteller betreibt knapp 5.000 Ladestationen. Die meisten Ladepunkte werden von RWE betrieben, aber es besteht noch immer Ausbaupotenzial.


Quelle: Pixabay

Elektroautos werden auch in Deutschland immer beliebter. Dabei ist man noch nicht auf dem Niveau von Norwegen, dennoch ist ein Trend zum Erkennen. Dieser könnte noch einmal verstärkt werden, wenn die neuen Batterien verbaut werden. Das würde einiges an Ladezeit sparen und so die Autos für Kunden attraktiver machen. Nebenbei braucht man jedoch ebenfalls weitere Ladestationen. Wenn man das Auto nicht aufladen kann, wird man sich auch keines kaufen. Dabei wären weiter steigende Zahlen wichtig, um einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten.


 

News von: Jakob Baumgärtel, 01.08.2022

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