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Ratgeber & Service

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Schmerzende Gelenke: Gibt es Alternativen zu Schmerztabletten?

Bildquelle: Peter Gottschalk

Mehr als 120 echte Gelenke verleihen dem menschlichen Körper seine Beweglichkeit. Ob durch lange Partynächte oder nur das fortschreitende Alter, sie können früher oder später alle treffen. Doch was tun, wenn Gelenkschmerzen die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen?

Gelenkschmerzen: Was sind die Ursachen?

Etwa ein Viertel aller Deutschen leidet an akuten Gelenkschmerzen. Mit zunehmendem Alter tritt auch der Schmerz in vielen Fällen immer häufiger auf. Zu den am ehesten betroffenen Bereichen zählen der Knöchel und die Gelenke der Knie. Als eine der wichtigsten Ursachen der Symptomatik gelten

•    Arthritis
•    Gicht
•    Arthrose
•    Borreliose
•    Überlastung
•    Steifigkeit
•    zu wenig Bewegung
•    altersphysiologische Abnutzung
•    Osteoporose
•    frühere Gelenkverletzungen

Oft beeinträchtigt der wiederkehrende Schmerz die Lebensqualität von Betroffenen. Operationen und Schmerzmittel können zwar kurzfristige Abhilfe schaffen, bekämpfen aber selten die Schmerz-Ursache und sind für den Organismus stets eine wesentliche Belastung. Aus diesem Grund lohnen alternative Behandlungswege, wie zum Beispiel physikalische und ernährungstherapeutische Therapieformen.

Ernährungstherapie: Schmerzen einfach fort essen

Die angemessene Versorgung mit Nährstoffen wie Vitaminen schützt sowohl die Knochen als auch das Knorpelgewebe. Dadurch sinkt das Risiko für vorzeitigen Verschleiß und auch Entzündungen lassen sich auf diese Weise reduzieren. Ernährungstherapeutische Ansätze zur Behandlung von Gelenkschmerzen enthalten

•    viel frisches Obst und Gemüse.
•    einen hohen Ballaststoff-Anteil.
•    gesunde Fette.
•    wenig tierische Lebensmittel.
•    kaum Zucker.
•    möglichst ausgewogene, bedarfsgerechte Gerichte.
•    natürliche Entzündungshemmer wie Knoblauch.
•    viel Vitamin E, das als Radikalfänger die Körperzellen vor Oxidation schützt und sogar Entzündungsprozesse bremsen kann.

Der Abbau von Übergewicht ist ein Teilziel der Ernährungstherapie, weil jedes Kilo zu viel die Gelenke belastet. Die Ernährungstherapie lässt sich um den Einsatz von Hausmitteln und entzündungshemmenden Substanzen ergänzen, so beispielsweise durch Produkte auf der Basis von CBD, denn dieser Wirkstoff hat sich in den vergangenen Jahren als natürlicher Entzündungshemmer einen Namen gemacht. Beispielsweise wird die Substanz besonders häufig bei Rheuma verordnet.

Alternative Therapieformen: Welche sind die besten?

Abgesehen von der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung stehen Patienten mit Gelenkschmerzen viele weitere alternative Therapieformen zur Verfügung. Welche Behandlung für den Einzelnen die effektivste ist, hängt von der genauen Ursache der Schmerzen ab. Wärmebehandlungen können Entzündungen beispielsweise noch verschlimmern. Daher sollte man die gewünschte Therapie mit dem behandelnden Arzt besprechen. Zu den möglichen Therapiewegen zählen

•    Badetherapie (Balneotherapie), die physiotherapeutische Anwendungen, wie Kälte- und Wärmebäder in Schwefel und Sole miteinander kombiniert.
•    Kältetherapie, bei der der Einsatz von Eispackungen, kalten Bädern oder Kältekammern Schmerzen und Entzündungen mithilfe von Kälte blockiert.
•    Wärmetherapie, bei der heiße Bäder, Heißluft, Ultraschall oder Rotlicht Abnutzungserscheinungen durch durchblutungsfördernde Effekte lindern.
•    Massagebehandlungen, die auflockernd und durchblutungsfördernd wirken.
•    Elektrotherapie (Reizstromtherapie) wie das Stangerbad, das die Muskeln in der Nähe der schmerzenden Stelle durch > niederfrequenten Wechselstrom stimuliert und so für „Gegenreize” zum Schmerzempfinden sorgt.

Keine der genannten Therapien ist als Einzelmaßnahme zu verstehen. In vielen Fällen ist es die Kombination mehrerer Ansätze, die Besserung verspricht. Auch der absolute Verzicht auf Operationen und Schmerzmittel ist zugunsten einer alternativen Therapie nicht zwingend angezeigt. Wohl aber lässt sich die Menge eingenommener Schmerzmedikamente bei gleichzeitigem Einsatz alternativer Behandlungswege in zahlreichen Fällen reduzieren. Hierbei Vorsicht: Entsprechende Anpassungen sind genau wie die Entscheidung für eine Therapie immer ärztlich abzusprechen und sollten niemals in Eigenregie erfolgen!

 

News von: Jakob Baumgärtel, 09.07.2020

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