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Schmerzende Gelenke: Gibt es Alternativen zu Schmerztabletten?

Bildquelle: Nastja Gepp

Mehr als 120 echte Gelenke verleihen dem menschlichen Körper seine Beweglichkeit. Ob durch lange Partynächte oder nur das fortschreitende Alter, Gelenkschmerzen können früher oder später alle treffen. Doch was tun, wenn die Gelenke schmerzen und die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt ist?

Was sind die Ursachen von Gelenkschmerzen?

Etwa ein Viertel aller Deutschen leidet an akuten Gelenkschmerzen. Mit zunehmendem Alter tritt auch der Schmerz in vielen Fällen immer häufiger auf. Zu den am ehesten betroffenen Bereichen zählen der Knöchel und die Gelenke der Knie. Als eine der wichtigsten Ursachen der Symptomatik gelten

•    Arthritis
•    Gicht
•    Arthrose
•    Borreliose
•    Überlastung
•    Steifigkeit
•    zu wenig Bewegung
•    altersphysiologische Abnutzung
•    Osteoporose
•    frühere Gelenkverletzungen

Oft beeinträchtigt der wiederkehrende Schmerz die Lebensqualität von Betroffenen. Operationen und Schmerzmittel können zwar kurzfristige Abhilfe schaffen, bekämpfen aber selten die Schmerz-Ursache und sind für den Organismus stets eine wesentliche Belastung. Aus diesem Grund lohnen alternative Behandlungswege, wie zum Beispiel physikalische und ernährungstherapeutische Therapieformen.

Ernährungstherapie: Schmerzen einfach fort essen

Die angemessene Versorgung mit Nährstoffen wie Vitaminen schützt sowohl die Knochen als auch das Knorpelgewebe. Dadurch sinkt das Risiko für vorzeitigen Verschleiß und auch Entzündungen lassen sich auf diese Weise reduzieren. Ernährungstherapeutische Ansätze zur Behandlung von Gelenkschmerzen enthalten

•    viel frisches Obst und Gemüse.
•    einen hohen Ballaststoff-Anteil.
•    gesunde Fette.
•    wenig tierische Lebensmittel.
•    kaum Zucker.
•    möglichst ausgewogene, bedarfsgerechte Gerichte.
•    natürliche Entzündungshemmer wie Knoblauch.
•    viel Vitamin E, das als Radikalfänger die Körperzellen vor Oxidation schützt und sogar Entzündungsprozesse bremsen kann.

Der Abbau von Übergewicht ist ein Teilziel der Ernährungstherapie, weil jedes Kilo zu viel die Gelenke belastet. Die Ernährungstherapie lässt sich um den Einsatz von Hausmitteln und entzündungshemmenden Substanzen ergänzen, so beispielsweise durch Produkte auf der Basis von CBD. Letzterer Stoff hat sich in den vergangenen Jahren als natürlicher Entzündungshemmer einen Namen gemacht. Beispielsweise bei Rheuma wird die Substanz besonders häufig verordnet.

Alternative Therapieformen: Welche sind die besten?

Abgesehen von der richtigen Ernährung und ausreichender Bewegung stehen Patienten mit Gelenkschmerzen viele weitere alternative Therapieformen zur Verfügung. Welche Behandlung für den Einzelnen die effektivste ist, hängt von der genauen Ursache der Schmerzen ab. Wärmebehandlungen können Entzündungen beispielsweise noch verschlimmern. Daher sollte man die gewünschte Therapie mit dem behandelnden Arzt besprechen. Zu den möglichen Therapiewegen zählen

•    Badetherapie (Balneotherapie), die physiotherapeutische Anwendungen wie Kälte- und Wärmebäder in Schwefel und Sole miteinander kombiniert.
•    Kältetherapie, bei der der Einsatz von Eispackungen, kalten Bädern oder Kältekammern Schmerzen und Entzündungen mithilfe von Kälte blockiert.

News von: Jakob Baumgärtel, 30.06.2020

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