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Edelmetalle in Zeiten von Corona bei Anlegern sehr beliebt

Bildquelle: Csaba Nagy / pixabay

Die Coronapandemie bestätigt es eindrucksvoll: In Krisenzeiten investieren viele Anleger ihre finanziellen Mittel in Gold. Seit Anfang des Jahres ist der Goldpreis bis Ende Oktober 2020 von rund 1.275 Euro je Feinunze um 25 Prozent auf 1.600 Euro je Feinunze geklettert. Und, dass Investoren in unsicheren Zeiten in den sicheren Hafen Gold flüchten, hat seine berechtigten Gründe.

Goldpreisentwicklung auf lange Sicht stabil

Ein Grund dafür, dass Gold bei unsicherer Wirtschaftslage eine beliebte Wertanlage für viele Investoren darstellt, ist der Blick in die Vergangenheit. Denn Gold hat sich sowohl in Kriegszeiten als auch bei schwächelnden Wirtschaftslagen stets als stabile Wertanlage bewährt. Logischerweise führen Umstände, aufgrund derer Investoren die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft und den darin agierenden Unternehmen nicht vorhersagen können, zu sehr großen Preisschwankungen bei Wertanlagen wie Aktien, Optionsscheinen. Der Goldpreis hingegen garantierte Kontinuität und Stabilität mit moderatem Renditezuwachs. Und der Gedanke vieler Investoren lautet nun mal: Lieber eine kleine, aber stabile Rendite als gar keine.

Gold als Inflationsschutz

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld ist auch während der Coronakrise ungebrochen. Doch es steht zu befürchten, dass die zahlreichen Hilfsprogramme, welche die Bundesregierung aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie seit ihrem Beginn erlassen hat, langfristig negative Auswirkungen auf den Geldwert haben werden. Viele Staaten beabsichtigen, die Kosten der Krise vermehrt über Kredite bei den Zentralbanken zu refinanzieren, woraus mit gewisser Wahrscheinlichkeit eine inflationäre Minderung des Geldwertes resultieren wird. Mit Gold als Sachanlage können Anleger jedoch Währungsrisiken vermeiden, da diese für gewöhnlich in der Sachwertentwicklung eingepreist sind.

Edelmetalle schnell in Liquidität umwandelbar

Besonders in Krisenzeiten kann es schnell passieren, dass man Liquidität benötigt. Wer durch Corona in Kurzarbeit ist oder in besonders schwer getroffenen Bereichen wie Kultur oder Gastronomie sein Einkommen verdient, der weiß wahrscheinlich, wovon gerade die Rede ist. Und die Nachfrage nach Gold ist nicht nur an den Finanzmärkten sehr stabil. Auch physisches Edelmetall lässt sich bei Ankäufern wie beispielsweise goldankauf-dresden.com unkompliziert und schnell in Bargeld umwandeln. Ob Barren, Münzen oder sogar Zahngold: Sobald es sich um physisches Gold handelt, ist es nahezu mit der Liquidität von Bargeld vergleichbar, jedoch mit dem bereits genannten Vorteil des Inflationsschutzes. Sicherheit bei gleichzeitig hoher Liquidität lässt sich in diesem Verhältnis mit keiner anderen Wertanlage realisieren.

Gold gewinnt durch niedriges Zinsniveau relativ an Stärke

Eines der Hauptargumente für klassische Wertpapieranlagen, wie zum Beispiel Anleihen, ist der regelmäßige „Abwurf“ einer Rendite. Diese ist jedoch stark vom jeweiligen Zinsniveau abhängig. Bei hohen Zinsen ist in der Regel mit einer steigenden Rendite für Investitionen zu rechnen. Bei niedrigen Zinsen fallen die Investitionsgewinne hingegen niedriger aus. Die Rendite von Gold ergibt sich ausschließlich über seinen intrinsischen Wertzuwachs. Mit physischem Gold sind also keine Zinserträge möglich. Dieser vermeintliche Nachteil verliert bei einem Zinsniveau, das voraussichtlich auf Jahre hinweg auf dem aktuellen sehr niedrigen Level bleiben wird, relativ stark an Bedeutung bei kurz- bzw. mittelfristigen Anlageentscheidungen.

Edelmetalle als Anlage in Krisenzeiten immer eine Überlegung wert

Die aktuelle Lage verlangt Wirtschaft und Gesellschaft einiges ab. Die volatilen Kursentwicklungen an den Finanzmärkten spiegeln die Unsicherheit der gegenwärtigen Situation wider. Dies erschwert natürlich auch die Prognosesicherheit für Anleger und Investoren. Für viele wird Gold bei solchen Marktlagen dann zu einer beliebten Wertanlage. Denn seine Wertentwicklung war nicht nur in der Vergangenheit mittel- bis langfristig stabil, Gold wie auch andere Edelmetalle lassen sich darüber hinaus auch wieder sehr schnell abstoßen bzw. in liquide Mittel umwandeln, wenn sich die wirtschaftliche Gesamtlage zum positiven ändern sollte. Auch Privat- und Kleinanleger können mit physischen Wertanlagen, beispielsweise in Form von Münzen oder Barren, von den Gold innewohnenden Anlagecharakteristika profitieren.

 

News von: Jakob Baumgärtel, 03.11.2020

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