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Dampfen unschädlicher als Rauchen?

E-Zigarette_Bildquelle: Horst Winkler / pixabay

Man sieht sie inzwischen mehr als Zigarettenraucher, die E-Zigaretten-Dampfer. Ob im Stadtpark beim Picknick oder im Freundeskreis, überall sieht man Dampfer, die mal mehr und mal weniger große Dampfwolken in die Luft pusten. Es hat sich um die E-Zigarette inzwischen eine richtige Szene mit einer freundschaftlichen Community gebildet. Messen, Conventions und, Gruppen in sozialen Netzwerken bestehend aus Dampfern und sind ein Bestandteil unserer Gesellschaft geworden.

In vielen Städten gibt es seit geraumer Zeit sogar Stammtische auf denen sich Dampfer zum gemeinsamen Dampfen treffen, Nürnberg, Dresden und Braunschweig sind nur einige davon. Aber ist das Dampfen nun wirklich eine gesündere Alternative zum Qualmen?

Der Unterschied

Tabak Zigaretten kennen wir alle. Sie gefährden die Gesundheit des Rauchers und die seines Umfelds an Krebs zu erkranken und andere Krankheiten zu erleiden. Sie belasten die Luft mit einem regelrechten Gestank und ihr gelber Nikotinfilm hinterlässt Spuren an Haut und Haaren, Möbeln und Tapeten. Dennoch rauchen viele Menschen um ihre Nikotinsucht zu stillen. Seit vielen Jahren und immer etablierter macht sich nun besagte E-zigarette als Alternative zum Nikotinkonsum breit. Anders als eine Tabak Zigarette wird die E-Zigarette elektronisch betrieben und wird nicht angezündet.

Die Stoffe die im E-Liquid enthalten sind verbrennen also nicht an der Luft, sondern werden lediglich erhitzt und verdampft. Doch nicht nur die Funktionsweise unterscheidet sich deutlich von der Tabak Zigarette. Auch die Inhaltsstoffe die Inhaliert und an die Luft abgegeben werden sind klar definiert. Während bei einer herkömmlichen Zigarette neben Nikotin bis zu 2000 zusätzliche Schadstoffe inhaliert und an Passivraucher ausgeatmet werden, befinden sich in einem E-Liquid lediglich drei grundlegende Komponenten.

Das Liquid - was wird da eigentlich verdampft?

Um zu wissen ob dampfen gesünder als qualmen ist, hilft zu aller erst der Blick auf die Inhaltsstoffe des E-Liquids. In nahezu jeder Stadt gibt es mittlerweile diverse Fachgeschäfte, welche kontrollierte Ware verkaufen und online gibt es jede Menge Shops, bei denen qualitativ hochwertige Produkte an erster Stelle stehen, wie zum Beispiel E-Zigarette Nürnberg. Wichtig ist beim Kauf von E-Liquids unbedingt darauf zu achten, sie aus dem Fachhandel und nicht in etwa auf dem Schwarzmarkt zu erwerben. Nur so kann man sicher sein, ein reines E-Liquid ohne gesundheitliche Gefahren zu kaufen.

Damit das Liquid mit einer E-Zigarette verdampft werden kann muss es zumindest zwei Grundstoffe enthalten. Zum einen Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG). Zwar hören sich beide Stoffe eher nach gefährlichen Chemikalien an, doch gelten sie als eher harmlos. Wir kennen und konsumieren sie bereits mehrfach in unserem alltäglichen Leben. Sei es in Zahnpasta, Kosmetika, Kaugummi und beispielsweise auch durch Nebelmaschinen in der Discotheken. Damit das E-Liquid einen guten Geschmack hat, sind Aromastoffe auf Lebensmittelbasis beigefügt. Je nach eigenem Belieben kann auch ein nikotinhaltiges E-Liquid gewählt werden, um beim Dampfen einen zusätzlichen Kick, im Dampfer-Jargon „Throat Hit“ genannt, zu verspüren.

Nach dem genauen Durchleuchten der wenigen und klar definierten Inhaltsstoffe wird im Vergleich zur Tabakzigarette sofort eines klar- da in einem E-Liquid eben keine bis zu 2000 und teilweise mehr Schad-und Giftstoffe enthalten sind, belastet der Dampfer seinen Organismus also schon einmal um einiges weniger.

Seit etlichen Jahren setzen sich weltweit unzählige Universitäten, Professoren und Ärzte mit der E-Zigaretten und dem Dampfen auseinander.  Besonders die englische Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) ist für ihren zahlreichen klinischen Studien und Forschungen bekannt geworden. Bereits im Jahre 2013 hat das PHE einen Bericht über 113 Seiten veröffentlicht, in dem um die 180 unterschiedlichen Studien zur Schädlichkeit der E-Zigarette miteinander verglichen und erforscht wurden. In der zuletzt im März 2020 veröffentlichten Untersuchung verzichtet das PHE auf eine zahlenmäßige Festlegung dazu, wie viel schädlicher das Zigarettenrauchen gegenüber dem Damfen ist und erklärt stattdessen, das Risiko des Dampfens ist deutlich kleiner als das beim Rauchen.

Viele Raucher steigen um

Der Grund liegt klar auf der Hand: Dampfen ist eine bessere Alternative zur Tabakzigarette, wenn es um den Nikotinkonsum geht. In den meisten Fällen sind es Raucher, die das Dampfen mit der E-Zigarette ausprobieren um auf eine weniger schädliche Alternative umzusteigen. Die wenigstens Dampfer waren zuvor Nichtraucher.

 

News von: Jakob Baumgärtel, 24.06.2021

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