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Graues Haus bietet «fertiges Konzept»! Bochmann-Stiftung sucht Käufer mit Herz für den Rheingau.

Gästegarten @ Graues Haus / RHEINGAU AGENTUR

Im dritten Jahr nach der aufwendigen Restaurierung des Grauen Hauses in Winkel, dem ältesten Steinwohnhaus Deutschlands, soll endlich wieder Leben einziehen.

Dabei wünschen sich Brigitte und Prof. Klaus W. Bochmann ab sofort Unterstützung. „Wir haben mit unserer Stiftung noch weitere Projekte in der Planung und können uns nicht allein ums Graue Haus kümmern“, erklärt Prof. Bochmann den neuen Schritt, der auch durch den Wegzug aus Wiesbaden nach Baden-Württemberg Nachdruck erhielt. Geplant sei entweder die Beteiligung eines weiteren Unternehmens, dass zum Konzept passt, oder im Notfall auch die komplette Abgabe des Anwesens. Das nun vorliegende Nutzungskonzept wurde in den vergangenen Monaten zusammen mit dem Rheingauer HP Mayer erstellt. Darin ist festgehalten, dass das Graue Haus vor allem als Eventlocation angeboten werden soll. „Für Hochzeiten, private und Firmenfeiern, aber auch Tagungen und Workshops“, so das Stiftungspaar, sei das Gebäude prädestiniert. Nach Gesprächen mit der Stadt Oestrich-Winkel sei auch ein externes Standesamt jederzeit möglich. Zudem soll das Nebengebäude, ein ehemaliges Kelterhaus, als Anlaufstelle für Touristen dienen. Hier könne man sich sehr gut eine kleine Rheingau-Vinothek vorstellen, Verkostungen anbieten und sogar eine kleine Popup-Weinbar installieren. Eine ursprünglich ebenfalls angedachte Akademie sei mittlerweile mangels Nachfrage vom Tisch.

Ernsthaften Kaufinteressenten wird die Bochmann Stiftung nicht im Wege stehen. Sie ist bereit, die Ergebnisse der bisherigen Gespräche mit vielen Rheingauer Unternehmern, Weingütern, Gastronomen, Catering-Betreibern und Verbänden zur Verfügung zu stellen. Das Haus ist startklar, eine professionelle Tagungstechnik und eine Gastronomie-Küche wurden installiert. Zum nachhaltigen Erhalt des historischen, unter Denkmalschutz stehenden, Komplexes haben Bochmanns vom Reinigungspersonal über alle Nebenkosten bis zu Gärtnerarbeiten alles in den vergangenen Jahren aus eigener Tasche finanziert. Jetzt gelte es den nächsten Schritt zu machen und mit den Rheingauern und seinen Gästen diese einmalige Immobilie wieder in das gesellschaftliche Leben zurück zu führen. Einen kleinen Anfang gab es bereits am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, als live aus dem Grauen Haus Prof. Dr. Leo Gros und Weinmacher Markus Bonsels, eine von der „Rheingau Agentur“ organisierte, Diskussionsrunde per Stream ausstrahlten. Auch hier sei eine Fortsetzung denkbar.

In der Rheingauer Bevölkerung gab es zuletzt Fragezeichen, da ein beauftragter Makler das Anwesen als Kaufobjekt in den Online-Immobilienmarkt „immoscout24.de“ eingestellt hatte. Hier könne man sich ein Bild machen, mehr Informationen könne und wolle man aber an dieser Stelle gar nicht einstellen. Nach wie vor sehe man die beste Chance für das Graue Haus durch die Betreibung von Rheingauern selbst, die das Weinbaugebiet kennen und die Bedeutung des Steinhauses schätzen, so Prof. Bochmann. Über Kauf und Beteiligungs-Interessenten freuen sich die Stiftungsbetreiber per Mail unter info@bochmann-stiftung.de.

Weitere Infos: https://bochmann-stiftung.de/ sowie https://www.rheingau.de/sehenswertes/sehenswuerdigkeiten/graueshaus

News von: HP Mayer / RHEINGAU AGENTUR // Eltville am Rhein, 27.05.2020

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