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Corona: Fit durch den Herbst

Bildquelle: Silvia

Im Herbst, wenn die Temperaturen sinken und häufige Schlechtwetter-Perioden den Aufenthalt im Freien zur Herausforderung werden lassen, treten Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsweh viel häufiger auf als in der warmen Jahreszeit. Um die erste Erkältungswelle unbeschadet zu überstehen und fit durch den Herbst zu kommen, ist es wichtig, das Immunsystem zu trainieren.

Erhöhte Medikamenten-Preise bei Erkältungsmitteln wegen der Corona-Pandemie

Wenn die Immunabwehr geschwächt ist, können kaltes Wetter und überheizte Räume schnell einen Schnupfen auslösen. Während Erwachsene durchschnittlich zwei- bis dreimal jährlich eine Erkältung bekommen, erkranken Kinder sogar ein Dutzend Mal daran. In der Medizin sind bis zu 500 Viren bekannt, die Erkältungen verursachen können. Vom Körper können allerdings gegen so viele verschiedene Erreger keine Antikörper gebildet werden. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, müsste ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zu erkrankten Personen eingehalten werden. Außerdem sollte sich niemand mit verunreinigten Händen ins Gesicht fassen. Husten und Niesen können allerdings auch auf eine Pollenallergie hinweisen. In diesem Fall ist der Kontakt mit den Pollen verantwortlich dafür, dass es zu allergischen Reaktionen kommt.

Die beste Lösung gegen Erkältungs- oder Allergiesymptome besteht darin, die Immunabwehr zu stärken. Erkältungsviren werden meist über eine Tröpfcheninfektion durch die Luft übertragen. Darüber hinaus gelangen die Viren auch durch eine Schmierinfektion beim Händeschütteln sowie durch den Kontakt mit Oberflächen wie Türklinken und anderen mit Erregern besetzten Gegenständen in den Körper. Sobald die Viren in die Atemwege eingedrungen sind, setzen sich die Krankheitserreger auf den Schleimhäuten fest, bis diese anschwellen und ein keimhaltiges Sekret produzieren. Die Schwellung der Schleimhäute kann so stark sein, dass die Nase verstopft und die Atmung erschwert wird.

Meist werden Erkältungssymptome mit rezeptfreien Medikamenten behandelt. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach frei verkäuflichen Arzneimitteln jedoch regelrecht explodiert. Bei Erkältungs- und Schmerzmitteln wurde sogar ein Preisanstieg um bis zu 46 Prozent verzeichnet.



Eine Möglichkeit, die Immunabwehr präventiv zu verbessern, ist die Anwendung von Immunpräparaten. Als ergänzende bilanzierte Diät sollte die Einnahme jedoch unter ärztlicher Aufsicht stattfinden. Beim menschlichen Immunsystem handelt es sich um ein hochkomplexes Netzwerk aus Organen und Geweben, das als effiziente körpereigene Abwehr funktioniert.

Das Immunsystem stärken

Die Hauptaufgabe des Immunsystems besteht in der Abwehr von Krankheitserregern und Fremdstoffen. Der Körper ist täglich verschiedensten Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Parasiten und Pilzen ausgesetzt, sodass die Immunabwehr rund um die Uhr arbeitet, damit der Organismus vor Krankheiten und Infektionen geschützt ist. Da ein schwächelndes Immunsystem Erkältungen begünstigen kann, ist es wichtig, die Abwehrkräfte zu stärken, um das Erkrankungsrisiko zu minimieren. Dauerstress schadet dem Immunsystem und kann dazu beitragen, die Anfälligkeit für Infekte zu erhöhen. Es ist deshalb insbesondere in Stresssituationen von Bedeutung, auf das Immunsystem zu achten. Entspannungsmethoden wie Yoga, autogenes Training oder Meditation können dabei helfen, Stress abzubauen und die Abwehrkräfte zu unterstützen. Die Stressresistenz zu erhöhen stellt eine weitere Möglichkeit dar, das Immunsystem zu kräftigen. Ausdauersportarten wie Joggen, Wandern, Walken, Fahrradfahren und Schwimmen sind optimal dafür geeignet, das Immunsystem zu stärken. Oft genügt bereits ein moderates Bewegungstraining oder ein Aufenthalt an der frischen Luft, damit die Immunabwehr wieder besser funktioniert.

 

News von: Jakob Baumgärtel, 29.09.2020

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