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Star Wars: Squadrons, ein Traum - wenn man es richtig spielt!

EA

Fast 17 Jahre hat es gedauert bis wir endlich wieder geballte Weltraum-Action im Star Wars Universum erleben konnten. Star Wars: Squadrons die neue Weltraum Simulation von EA Motive ist in vielerlei Hinsicht eine Überraschung.

Nach dem ersten Gameplay Teasern wusste wir schon, dass das Game anspruchsvoller wird als die letzten Titel, dass es aber so viele Taktische Möglichkeiten bieten würde hat uns beim Test doch schon ein wenig überrascht. Obwohl man den Eindruck vermittelte, dass es sich in erster Linie um einen Multiplayer Shooter handelt mit zusätzlicher Story-Kampagne, hat sich im Test herausgestellt, dass sich der Storymodus vielleicht sogar als das Kernspiel entpuppte. Dagegen ist der Multiplayer dann nur eine überschaubare Dreingabe.
In der 14 Mission langen Story-Kampagne steigt ihr in das Cockpit von 4 Raumschiffen auf Seiten der Neuen-Rebellion und 4 auf Seiten des Imperiums, welche unterschiedliche Eigenschaften haben. Diese könnt ihr dann auch je nach Level selbst auswählen und ausstatten. Dies Reicht von verschiedenen Raketenarten bis hin zu kosmetischen Elementen, die ihr allerdings nicht für Echtgeld erwerben müsst, sondern für im Spiel erspielbare Währungen, was aber vielmehr Belohnungselemente für den Multiplayer sind.
In der Story an sich werdet ihr durch zahlreiche zwischen Sequenzen in die Geschichte geleitet und könnt in Besprechungsräumen eure Crew besser kennenlernen. Als es dann endlich in das Cockpit geht wirkt das Spiel auf den ersten Blick sehr kompliziert, da dort schon die ersten taktischen Elemente enthalten sind. Ihr trefft Entscheidungen über die Energie Verteilung eures Flüglers um euch so auf die derzeitige Situation anzupassen. Genauso spielt Movement und das richtige Einsetzten deiner Spezialattacke eine wichtige Rolle. Dies wird aber nach ein paar Stunden Spielzeit bereinigt. An für sich ist die Grafik nichts Neues, aber trotzdem ein richtiger Hingucker. Man merkt man hat Liebe in die Details gesteckt, vor allem um ein wahres Star Wars Erlebnis zu schaffen.
Wo liegt also das Problem? Das Balancing! Man gibt nämlich den eigentlich schildlosen Tie-Fightern als Ausgleich merkwürdig viel Trefferpunkte. Das heißt wir müssen etliche Laser in die kleinen Raumschiffe versenken bevor sie explodieren und das wirkt einfach falsch, vor allem für Star Wars Fans. Ist beim Multiplayer vielleicht verständlich jedoch im Singleplayer möchte ich nicht 10-mal auf einen Tie schießen bis er explodiert. Das im Zusammenhang mit einen leichten Auto-Aim wertet das Treffer Erlebnis stark ab.
Kommen wir aber mal zum Multiplayer! Dieser teilt sich in 2 Spielmodi auf, in die Weltraumgefechte, ein Team-Deathmatch auf 6 Karten und in die Flottenkämpfe. Vor allem letzteres ist der deutlich komplexere Modus ebenfalls verteilt auf 6 Karten. Hier müssen beide Teams versuchen das jeweilige gegnerische Flaggschiff zu zerstören um so zu gewinnen. Dies erfordert deutlich mehr Absprache mit den Team Mates und macht somit auch doppelt so viel Spaß. Jedoch kann es passieren das es bei beiden zu schnell monoton wird und man die Lust verliert. So wirkt es das der Multiplayer ein bisschen mit angezogener Handbremse produziert wurde, was sehr schade ist!

News von: laomander, 09.10.2020

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