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Dichter und Lenker: Vetten sucht Azubis

Das Transportunternehmen Vetten sucht händeringend nach neuen Mitarbeitern. Mit der neuen Werbe-Kampagne „Dichter und Lenker“ in Zusammenarbeit mit der Agentur „terz machen“ soll das in Zukunft leichter fallen. Denn neue Arbeitskräfte zu finden ist für die Unternehmensgruppe oft gar nicht so einfach: Die Logistikbranche ist für Berufseinsteiger meist nicht so attraktiv wie andere Berufsfelder. Warum sich eine Bewerbung bei Vetten trotzdem lohnt, erzählt uns Patrick, Mitglied der Geschäftsleitung, im Interview:

Steckbrief
 

• Patrick, 39 Jahre alt

• Seit 20 Jahren in der Logistik tätig und seit 2006 bei Vetten

• Hat nach dem Abitur zunächst seinen Wehrdienst geleistet und im Anschluss eine 2,5-jährige Ausbildung zum   
   Speditionskaufmann gemacht

• Danach sammelte er als Export-Sachbearbeiterim Luftfrachtbereich einige Erfahrungen in der Logistikbranche

• Es folgte ein Betriebswirt Studium an der Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen

• Mittlerweile steht auf seiner Visitenkarte  „Mitglied der Geschäftsleitung“ und ist mit verantwortlich für den   
  gesamten Transportbereich, Ausbildung und Marketing.

 

Interview
 

Patrick, welche Ausbildungsberufe gibt es bei Vetten?

Patrick: Wir haben unser Ausbildungsangebot in den letzten zehn Jahren sehr stark ausgebaut. Mittlerweile bieten wir in der Vetten-Gruppe acht Ausbildungsberufe an, sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich.


Wir bilden aus zur/m

• Berufskraftfahrer/in

• Fachlagerist/in

• Fachkraft für Lagerlogistik

• Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung

• Kaufmann/frau für Büromanagement

• Kfz-Mechatroniker/in für Nutzfahrzeuge

• Kfz-Servicemechaniker/in

• Fachinformatiker/in (Anwendungs-

   entwicklung)

 

Warum lohnt sich die Bewerbung auf einen dieser Ausbildungsplätze?

Patrick: Spannend sind alle unsere Ausbildungsberufe. Jeder einzelne bietet ein sehr weites Tätigkeitsfeld und lockt mit überraschenden Herausforderungen. Besonders gut gefällt den meisten unserer Azubis, dass sie, sofern sie sich gut anstellen, relativ schnell selbständig arbeiten dürfen. Ziel bei den Berufskraftfahrern ist es zum Beispiel, schon nach vier Monaten mit dem Lkw-Führerschein zu beginnen. Viele sind dann schon nach einem halben Jahr mit unseren großen Fahrzeugen auf der Straße unterwegs und werden von den erfahrenen Kollegen langsam an die Aufgaben herangeführt. Meist werden schon im ersten Lehrjahr Touren alleine gefahren – natürlich nur wenn wir und der Azubi sicher sind, dass genug Übung vorhanden ist. Die immense Verantwortung haben wir immer im Blick.

 

Was bietet Vetten, was andere Ausbildungsbetriebe nicht bieten?

Patrick: Die Azubis durchlaufen während der Ausbildung verschiedenste Abteilungen und Bereiche, wechseln damit regelmäßig die Fachgebiete und finden schon während der Ausbildung heraus, welche Talente und Neigungen sie haben und in welchen Bereichen sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen. Das versuchen wir zu fördern, auch im Hinblick auf eine mögliche Übernahme nach der Ausbildung. Die ist bei uns fast immer garantiert, sofern Engagement, Persönlichkeit und Leistung stimmen.

Darüber hinaus ist das Besondere der familiäre Umgang bei uns. Wir versuchen auch bei mehr als 350 Mitarbeiten den Charakter eines Familienunternehmens weiter zu erhalten, so stehen zum Beispiel die Türen der Vorgesetzten immer offen - auch für kleinere Belange der Azubis.

 

Gibt es Klischees, mit denen die Logistik-Branche zu kämpfen hat?

Patrick: Generell hat die Logistik-Branche gesellschaftlich leider noch nicht den Stellenwert oder das Ansehen, das sie verdient. Ohne Logistiker und Spediteure würden die Versorgungsketten vollständig zusammenbrechen.

Man stelle sich nur mal vor, die Lkw-Fahrer würden deutschlandweit streiken. Kein Müll würde mehr abgeholt, die Regale in den Märkten wären leer, Shopping-Ausflüge ins Minto wären aufgrund fehlender Ware unmöglich, Automobilwerke könnten keine Autos mehr bauen und selbst Sky könnte die Bundesligaspiele nicht mehr übertragen, weil Kameras und Kabel nicht mehr in die Stadien kommen würden.

Alle Berufe in der Logistik sind Tätigkeiten mit Perspektive und haben immenses Potenzial. Klischees wird es sicher immer geben, aber längst nicht alle Lkw-Fahrer sind dick und ernähren sich nur von Currywurst und Schnitzel.

 

Ihr habt vor Kurzem eine neue Werbe-Kampagne namens „Dichter und Lenker“ ins Leben gerufen, um gezielt neue Arbeitskräfte und Auszubildende für euer Unternehmen zu gewinnen. Was hat es damit auf sich?

Patrick: Wir wollten vor allem junge Leute über neue Kanäle erreichen und mit Vorurteilen gegenüber der Logistik-Branche aufräumen. Außerdem war es uns wichtig, Vetten als attraktiven Arbeitgeber herauszustellen und vor allem in Mönchengladbach und der näheren Umgebung als lokales Unternehmen zu zeigen, was wir zu bieten haben. Deshalb haben wir die Agentur „terz machen“ damit beauftragt, eine Werbestrategie zu entwickeln, die vor allem junge, potentielle Arbeitskräfte anspricht. Das Ergebnis ist „Dichter und Lenker“, eine Kampagne aus Memes, die über Social Media und unsere Fahrzeuge Aufmerksamkeit auf Vetten als Arbeitgeber lenken soll.

 

Der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz, denn die Memes sind oft selbstironisch und spielen mit Klischees, die in Zusammenhang mit der Logistik-Branche gebracht werden. Sich als Unternehmen auch mal mit einem Augenzwinkern zu präsentieren, schafft Identifikationspotential. So erhoffen wir uns, zukünftig auch junge Leute für Vetten als potentiellen Arbeitgeber begeistern zu können.

 

Danke für das Gespräch!

 

Aktuelle Job-Angebote findet ihr immer auf der Homepage von Vetten:

www.vetten-gruppe.de/jobs/
 

facebook.com/vettengruppe
www.dichter-und-lenker.de

Kontakt: Patrick Förster

patrick.foerster@vetten-gruppe.de

 




 

News von: Julia Wojdyla, 04.07.2020

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