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Fakten, Fakten, Fakten

Zehn Fakten über Silvester weltweit

Was wäre Silvester ohne die vielen Bräuche? Während hierzulande Bleigießen, Knallern und ein ordentliches Feuerwerk hoch im Kurs stehen, geht es in anderen Ländern zum Teil noch verrückter zu. Lest hier mehr dazu.


1 In Spanien ist es Brauch an Silvester in den letzten 12 Sekunden, bevor das neue Jahr beginnt, in jeder Sekunde eine Traube zu essen und sich dabei etwas zu wünschen. Wer es nicht rechtzeitig schafft, alle Trauben zu essen, dem droht im nächsten Jahr Unglück.


2 In Estland gießt man zu Neujahr ein Glas Wasser auf die Straße. Dies soll alle Tränen symbolisieren, die man im kommenden Jahr nicht mehr weinen muss.


3 In Japan ist Neujahr das wichtigste Fest des Jahres, an dem Schulden beglichen und Ausgeliehenes zurückgegeben wird, um unverschuldet ins neue Jahr zu starten.


4 Glück hingegen kommt in Japan in Form von Neujahrskuchen aus Reismehl auf den Tisch. Je mehr man davon isst, desto mehr Glück soll einem im folgenden Jahr begleiten. Zu viel Glück ist aber auch nicht gut: Beim Reismehl-Kuchen-Essen sollen angeblich schon Menschen ums Leben gekommen sein.


5 In vielen Ländern, darunter auch Italien, tragen die Damen Silvester und am Neujahrtag rote Dessous, um im neuen Jahr viel Glück und Liebe zu haben. In Argentinien ist rosa Unterwäsche als Glücksbringer gefragt.


6 Im Königreich Bhutan werden alle Einwohner an Neujahr offiziell ein Jahr älter.


7 Die Brasilianer verbringen den Silvesterabend in weißer Kleidung, Linsen essend mit einem Blumenopfer ausgestattet am Strand.


8 In Kolumbien ist das Verbrennen einer mit den schlechten Ereignissen des Vorjahres "gefüllten" Puppe Tradition.


9 Bei den Franzosen hat der Weihnachtsmann einen Bruder namens Bells Nichols. Dieser besucht die Häuser an Silvester, nachdem jeder eingeschlafen ist. Laut Mythos soll Bells Nichols dann auch noch Plätzchen und Kuchen dalassen, so man denn einen leeren Teller hingestellt hat.


10 Am Silvesterabend in Deutschland sehr beliebt: Dekoration mit Glückssymbolen. Der Schornsteinfeger soll Glück bringen, da er früher, als noch ausschließlich mit Kaminen geheizt wurde, der regelmäßige Besuch des Schornsteinfegers Brände verhindern konnte. Deswegen hat sich mit seiner Tätigkeit die Vorstellung von Glück verbunden. Das Finden von vierblättrigen Kleeblättern ist so selten, dass es schon viel Glück braucht. Ein Marienkäfer erklärt seine Funktion als Glücksbringer durch seinen Namen: Er gilt als Bote Marias, die Kranke heilt und Kinder beschützt. Das Schwein ist bereits seit der Antike ein Symbol für Wohlstand, Stärke und Fruchtbarkeit. An Silvester in der Marzipanvariante am beliebtesten.

News von: Carolin Mitulla, 29.12.2013

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