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NEWS - Regional

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Ein Europa, ein Notruf! Der 11.2. ist der Tag des europaweiten Notrufs 112

Stadt Dortmund und Dortmund Airport informieren

Aus Anlass des Tages des europaweiten Notrufs weisen die Feuerwehr Dortmund und der Dortmund Airport darauf hin, dass nur 17 Prozent der Bevölkerung wissen, dass der Notruf 112 mittlerweile in ganz Europa gilt. „Das sind viel zu wenig, so der Dortmunder Feuerwehrchef Dirk Aschenbrenner, denndie Notrufnummer 112 kann im Notfall auch Ihr Leben retten.“

In einigen EU-Staaten wissen sogar noch weniger Bürger, dass die 112 europaweit gilt. Dabei gilt für den Notruf schon seit Jahren: Ein Europa, eine Notrufnummer! „Wenn wir den einheitlichen Notruf 112 nicht hätten, so Udo Mager (Geschäftsführer von Dortmund Airport), müssten die Bürger bei einer Reise durch alle EU-Staaten über 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern kennen“.

Alle EU-Staaten haben deshalb beschlossen, den 11.2. zum Euronotruftag zu erklären, um die Vorteile der gemeinsamen Notrufnummer bekannter zu machen, denn an diesem Tag steckt der Notruf auch im Datum. Die Notfallnummer gilt nicht nur europaweit, sondern ist auch im Ausland gebührenfrei und ohne Vorwahl wählbar. Und falls das eigene Handy einmal „Nur Notrufe“ anzeigt, bedeutet dies, dass das eigene Handynetz ohne Empfang ist, Notrufe aber über ein anderes Handynetz an die Notrufzentralen geleitet werden. Selbst wer kein eigenes Handy hat, kann ohne PIN und trotz Tastensperre den Notruf 112 an einem fremden Handy wählen.

Am Dienstag, den 11. Februar 2014 präsentieren sich die Feuerwehr Dortmund und die Flughafenfeuerwehr vom Dortmund Airport in der Abflughalle des Flughafens. In der Zeit von 05:30 bis 12:00 Uhr sollen mit einem Infostand die Fluggäste sowie die Besucherinnen und Besucher mit der europaweiten Notrufnummer 112 vertraut gemacht werden.

Veranstaltungsinformation

Informationstag: EU-Notruftag

Zeit: Dienstag, 11. Februar 2014, 05:30 bis 12:00 Uhr

Ort: Dortmund Airport – Terminal, Flughafenring 2, 44139 Dortmund

Dortmund Airport 21 und Feuerwehr Dortmund
setzen europäisches Zeichen

Um deutlich zu machen, dass der Notruf 112 europaweit gilt, wurden bereits alle Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr mit dem blau-gelben Aufkleber „Notruf 112 europaweit“ versehen. Die Feuerwehr Dortmund wird mit Ihren Fahrzeugen nach ihrem 112-jährigen Jubiläumsjahr folgen.
Partner dieser 112-Aktion ist das deutsche Europe Direct Informationswerk. „Der europaweite Notruf 112 bietet allen Bürgerinnen und Bürgern einen echten Vorteil. „Gerade im Jahr der Europawahl möchten wir auf diese bürgernahe Errungenschaft der EU aufmerksam machen“, so Studienleiter Nils Bunjes vom Europe Direct. „Die Flughafenfeuerwehr und die Feuerwehr Dortmund sind für diese Aktion ein wichtiger Partner und eine der ersten in Nordrhein Westfalen, die auf diese Weise bei jedem Einsatz ihren Bürgern die europaweite Gültigkeit des Notrufs 112 ins Bewusstsein bringen können“, so Bunjes weiter.

Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Brandschutzdezernentin Diane Jägers zeigten sich erfreut über das innovative europäische Engagement der Feuerwehr. Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger auch die Vorteile der EU kennen lernen. Ein großes Anliegen ist ihnen, bei dieser Gelegenheit auf die Bedeutung des Engagements junger Menschen in den verschiedenen Rettungsorganisationen hinzuweisen.

Hier einige Hintergründe:


Die Leitstelle

In Dortmund gehen die 112-Notrufe in der integrierten Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein, die rund um die Uhr besetzt ist. Die Notrufe werden nach einem strukturierten Frageschema bearbeitet und die nach Einschätzung des Disponenten erforderlichen Hilfskräfte alarmiert. Während die Einsatzkräfte anfahren kann der Mitarbeiter bei Bedarf Erste-Hilfe-Hinweise an den Anrufer weitergeben. Täglich erreichen etwa 2.200 Anrufe, davon ca. 600 Notrufe, die Einsatzleitstelle in Dortmund.

Der Notruf

Was tun im Notfall?

Bleiben Sie ruhig und wählen Sie den Notruf 112. Das Gespräch mit der Notrufzentrale orientiert sich an den fünf W-Fragen:

1. Wo ist es passiert?


Eine genaue Ortsangabe (Ort, Straße, Hausnummer usw.) erspart unnötiges Suchen und ermöglicht schnellstmögliches Eintreffen von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei.

2. Was ist passiert?

Beschreiben Sie den Notfall kurz. Daraus kann die Notrufzentrale die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen ableiten.

3. Wie viele Verletzte/Erkrankte?

Die Anzahl der Verletzten/Erkrankten ist für die Organisation der  Rettungsmittel wichtig.

4. Welche Arten von Verletzungen/Erkrankungen?

Weisen Sie auf lebensbedrohliche Verletzungen/Erkrankungen besonders hin, damit ggf. ein Notarzt entsandt wird.

5. Wer ruft an?

Nennen Sie bitte Ihren Namen und eine Rückrufnummer.

Anschließend WARTEN Sie bitte auf Rückfragen!

Bilduntertitel: v.l. Udo Mager,  Geschäftsführer Dortmund Airport, Ullrich Sierau, Oberbürgermeister, Diane Jägers, Rechts- und Brandschutzdezernentin, Detlev Harries, stellv. Leiter der Feuerwehr.

Quelle: Stadt Dortmund
Foto: Stadt Dortmund Feuerwehr

News von: Björn Mertins, 08.02.2014

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