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Die richtige Ausbildung als Schlüssel zur Karriere

Im Gespräch mit Stephan Kammerer, Leiter der IHK-Akademie

Für Viele heißt es in den nächsten Wochen „nochmal richtig nachdenken“, denn üblicherweise beginnt oft in den Herbstmonaten die neue Ausbildung, ein Studium oder eine Fortbildung, und die kann für das weitere Leben richtungweisend sein. Da sollte man sich bewusst entscheiden und gut vorbereitet in den neuen Lebensabschnitt gehen.

Welche qualitativen Unterschiede es vor allem bei Aus- und Weiterbildung  gibt und wie wichtig fundiertes Wissen für das berufliche Fortkommen ist, das weiß Stephan Kammerer, Leiter der IHK-Akademie und Mitglied der Geschäftsleitung Management Kolleg aus eigener Erfahrung. Der studierte Erziehungswissenschaftler und Betriebswirt hat selbst mehrere Zusatzqualifikationen absolviert und ist überzeugt von dem Mehrwert einer dualen Fortbildung:  


Herr Kammerer, ist Wissen in unserer Zeit wichtiger als früher? 
Es ist kein Geheimnis,  dass Wissen attraktiv und anziehend auf die Umwelt wirkt,  und zwar genauso im privaten wie beruflichen Umfeld.
 
Wie findet man den richtigen Bildungsweg für sich heraus?
Jeder hat bestimmte Neigungen und Fähigkeiten. Wichtig ist es, diese zu erkennen und ernst zu nehmen, denn der Beruf soll ja Spaß machen. Tut man sich hier schwer, ist man sicher nicht schlecht beraten, eine neutrale Beratungsstelle, wie auch die IHK eine ist, aufzusuchen.  Und wenn man schon im Berufsleben steht, dann ist es immer sinnvoll, sich zuerst an den Arbeitgeber bzw. den Personalverantwortlichen zu wenden: Erfahrungsgemäß lässt sich oft sehr schnell ein Weg finden, den Bedarf im Unternehmen und das Bedürfnis nach Weiterentwicklung unter einen Hut zu bringen.  
 
Hat man sich für die berufsbegleitende Weiterbildung entschieden, dann fängt die eigentliche Arbeit  an: Beruf und Weiterbildung wollen geschickt verbunden sein, und das Freizeitfenster wird vielleicht auch ein bisschen schmaler als bei anderen ausfallen. Wofür lohnt es sich, den anstrengenden Weg zu gehen? 
Arbeitgeber schätzen ein erhöhtes Engagement. Eine duale Weiterbildung sorgt also für ein gutes Ansehen und hilft, den Arbeitsplatz zu sichern. Die finanzielle Absicherung tut auch ein Übriges zum eigenen Wohlbefinden, und nicht zuletzt dient Weiterbildung immer der Persönlichkeitsentwicklung. 

News von: gpi // Gabriele Pinkert, 05.09.2014

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