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Liebe Gemeinde

01. Dezember 2018 image

Liebe Gemeinde

Der Versuch, einen Menschen glücklich zu machen, endet fast immer im Gegenteil. Weihnachten liefert wieder viel Gelegenheit, das zu beweisen.

Obwohl wir ja eigentlich in unserer so hart zu verteidigenden Kultur des Abendlandes Christi Geburt feiern, geht es bei den meisten in Wirklichkeit doch nur um Fressen und Geschenke.

Aber wenn am Heiligabend auf dem eingepackten Geschenk „von Mama und Papa“ steht, kann man sicher sein, dass Papa keinen Schimmer hat, was da drin ist! Männer und Schenken ist wie Salat bei Mac Donalds. Das passt nicht zusammen.

Mich beschäftigen nun vor allem wieder diese „Wir schenken uns nichts“-Geschenke. Warum hält sich nur keiner an diesen simplen Satz, der doch so sinnvoll ist. Keine Geschenke, kein Ärger. Wer barfuß läuft, dem kannst du nix in die Schuhe schieben.

In sechs Phasen läuft das jedes Jahr bei mir ab. Erste Phase: Dieses Jahr fang ich zeitiger an. Zweite Phase: Ich habe ja noch ewig Zeit. Dritte Phase: Das schaffe ich noch ganz easy nebenbei. Vierte Phase: Diesen Sonntag ist doch verkaufsoffener Advent. Fünfte Phase: Wie jetzt?! Ich dachte, wir schenken uns nichts. Sechste Phase: Quietschende Reifen wenige Stunden vor dem Heiligabend.

Und für uns Männer ist der Kalender dieses Jahr der Endgegner. Denn der 23.12. ist ein Sonntag. Frauen nutzen den, um die „Wir schenken uns nichts“-Geschenke einzupacken. Männer tun derweil was für Bauch, Beine und Po. Sie essen Stollen und Plätzchen. Seit Wochen. A Stollen a day keeps the Stress away.

Und die Weihnachtszeit ist doch auch anstrengend genug. Ich zum Beispiel rege mich jetzt wieder die ganze Zeit auf, dass die Leute „an“ Weihnachten sagen. Verdammte Axt! Das heißt zu Weihnachten. Man ist an einem Ort und zu einem Anlass. Das müssen westdeutsche Migranten eingeschleppt haben. Unseren grammatikalisch so wertvollen ostdeutschen Sprachschatz verunreinigen, ein Unding! Und das an Weihnachten. Zu, meine ich.

Das Nachbarskind wünscht sich zu Weihnachten übrigens ein Pony. Nicht schlecht, aber wir belassen es bei Ente. Und die besten Geschenke sitzen dann mit am Tisch.

Frohes Fest wünsche ich.

Autor: Sebastian Günther (Agent Twist)

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