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Liebe Gemeinde,

30. Juni 2015 image

Liebe Gemeinde,

wie weit sind Frauen in unserer Welt eigentlich gekommen, wenn man sie immer noch „Baby“ nennt? Immerhin bis Kanada. Und dort sogar auf den heiligen Rasen. Wo sie sich gerade mal wieder in dem Männersport überhaupt versuchen: Fußball. Umso genauer ich mir diesen Wettbewerb anschaue, umso deutlicher wird: es gibt wirklich zwei Arten von Menschen. Männer und Frauen. Leider versuchen immer öfter die einen, die besseren anderen zu sein. Dabei hat sich der liebe Gott schon was dabei gedacht, als er uns unterschiedlich hergestellt hat.

Manche Frauen spielen auch gern Fußball, find ich ok. Und auch wenn ich es bisher eher aus Comedy-Gründen verfolgte, sieht es doch ganz gut aus. Fast wie Fußball. Könnte daran liegen, dass ein Großteil der Frauen nicht wie Frauen aussehen. Im Männerfußball laufen inzwischen mehr Pussys rum, als bei dieser Frauen-Fußball-WM. Götze und Ronaldo sind weiblicher als die ganze thailändische Damenmannschaft zusammen.

Braucht es diese Anlässe, dass sich Frauen mit Männern vergleichen können? Sogar am Spielfeldrand stehen nur weibliche Schiris. Zum Teil welche, die das noch nie in so einem Wettbewerb gemacht haben. Während die darüber nachdenken, ob das jetzt Abseits war, schimmelt Obst. Dabei gibt es Menschen, die das besser können und damit auch den Frauen auf dem Spielfeld einen Gefallen tun würden. Aber diese Menschen sind halt größtenteils Männer. Welch Schande wäre das bei einer Frauen-WM! Andersherum aber pfeifen (nicht blasen) Frauen auch in den Männerligen. Sie kommentieren sogar Bundesligaspiele, interviewen Spieler, Trainer und Funktionäre.
Und tun das besser als viele Männer es können.

Im Männersport ist die Emanzipation längst angekommen. Zu Recht.

Bei den Frauen haben es Männer dagegen schwer.Sie wollen lieber selbst die besseren Männer sein. Ich bin kein Fan von Frauenfußball. Ich vermisse die Rudelbildung nach einem belanglosen Foul. Das Gebrüll, den Fight und auch mal, wenn jemand nach einem Kinnhaken nen Liter Blut durch die Nase spendet. Wenn sich im normalen Leben zwei streiten, gewinnt die Frau. Wozu braucht es also noch Emanzipation?

Die hat uns Männer längst eingeholt. Überholt. Die Frau moderiert tiefgründige TV-Talks, sie bringt Tanzflächen zum Beben, sie regiert unser Land. Aber wenn verdammt noch mal ein Fußballspiel gepfiffen wird, egal welches Geschlecht da
spielt, erwarte ich, dass das die Leute tun, die das am besten können. Und das sind halt (noch) Männer. Ob im Sport, in der Wirtschaft oder in der Politik - Frauen brauchen keine Quote, sie haben einen Kopf wie wir. Und während Frauen nun auch olympisch boxen dürfen (boxen!!!), gibt es immer noch kein Männer-Synchronschwimmen. Wird es auch nie geben.

Weil wir guten Gewissens Dinge denen überlassen können, die es einfach besser können. Es gibt kein „schwaches Geschlecht“ mehr. Sport frei! Ich wünsche mir, dass unsere Frauen Weltmeisterinnen werden. Götze ist es schon. Christiano Ronaldine noch nicht.

Eurer Sebastian »Agent Twist«
facebook.de/seb.guenth

Autor: Sebastian Günther

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