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Reisen & Touristik

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Festivalsaison 2018: So bereitet man sich perfekt vor

Bildrechte: Flickr Roskilde Festival - Dream City Thomas Rousing CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Wer günstige Karten für die Festivalsaison 2018 ergattern möchte, muss schon jetzt im Vorjahr zuschlagen - der ideale Zeitpunkt, um den Winterblues mit der Vorfreude auf tolle Festivals zu vertreiben! Wir geben Tipps für die Vorbereitungen - von der Ticketbestellung bis zur Planung der Anreise und Übernachtung.

So früh wie möglich buchen!
Festivals sprechen jährlich tausende Menschen an - bei besonders begehrten Veranstaltungen übersteigt die Anfrage das Angebot an verfügbaren Tickets jedoch deutlich. Aus diesem Grund sollte man so früh wie möglich buchen, idealerweise noch vor dem Jahreswechsel. Bei Rock am Ring wurde schon am 8. November 2017 vermeldet, dass das Frühbucherkontingent vergriffen sei. Die zweite Preisstufe gibt es dann bis einschließlich zum 21. Dezember, danach wird es noch teurer. Ähnlich gestaffelte Preisestufen gibt es bei den allermeisten großen Festivals - frühes Zuschlagen lohnt sich deshalb fast immer!

Anreise planen
Ebenso wie bei den Tickets lohnt es sich, auch die Anreise früh zu planen. Braucht man noch einen fahrbaren Untersatz, um zum Festival zu kommen? Auch dann sollte man sich früh um die Buchung eines Mietfahrzeugs kümmern. Insbesondere Campingfahrzeuge sind im Sommer stark nachgefragt und längst nicht nur bei Festivalgängern beliebt - sie bieten deutlich mehr Platz für die Mitreisenden und Festivalutensilien als ein PKW. Zugleich kann das Fahrzeug als Unterkunft dienen. Vor allem wer einen kultigen VW-Bus für die Fahrt zum Festival anmieten möchte, schaut sich besser frühzeitig auf Plattformen wie Campanda danach um. Auf Festivals wie beispielsweise dem Highfield gibt es zudem sogenannte "Womo-Plaketten", da die Stellplätze für Campingfahrzeuge naturgemäß begrenzt sind. Dementsprechend sollte man sich gleich bei der Buchung der Tickets überlegen, wie man anreist und gegebenenfalls die nötigen Plaketten gleich mitbestellen.

Das gehört ins Gepäck
Weniger Zeitdruck besteht bei der Organisation des Gepäcks. Allzu kurzfristig sollte man aber doch nicht packen, denn besonders am hektischen Vorabend besteht die Gefahr, Dinge zu vergessen. Dieser Artikel umfasst eine Komplettliste mit den wichtigsten Utensilien. Hier die wichtigsten Dinge neben dem Campingequipment:

  • Lebensmittel: Idealerweise kauft man nur haltbare und unkomplizierte Lebensmittel - Dosenravioli sind beispielsweise ein echter Festivalklassiker. Auch genug Getränke sollte man dabei haben, da nicht jedes Festivalgelände Einkaufsmöglichkeiten in Laufnähe hat.
  • Reiseapotheke: Die nötigsten Medikamente (Durchfallmittel, Aspirin, Kondome bzw. andere Verhütungsmittel), Pflaster, Verbandszeug sowie gegebenenfalls Desinfektionsmittel gehören in jeden Festivalrucksack. Auch an Ohrstöpsel sollte man denken - schließlich kann es laut werden!
  • Kosmetika und Körperpflegeprodukte: Auf Festivals werden gerne die wichtigsten Kosmetika vergessen - spätestens wenn die Haut knallrot ist, dürfte jedem Festivalgänger aufgefallen sein, dass die Sonnencreme vergessen wurde. Natürlich gehören auch Duschbad, Shampoo, Feuchttücher und Zahnpasta in den Rucksack, um seine Mitfeiernden keiner allzu großen Geruchsbelästigung auszusetzen.
  • Geschirr, Besteck und Töpfe: Hier sollte man darauf achten, möglichst nicht nur Einweggeschirr und -besteck zu verwenden - das schont die Umwelt und erzeugt weniger Müll, von dem es auf Festivals ohnehin schon genug gibt. Auch ein Dosenöffner ist ein absolutes Must-have!
  • Kleidung: In Sachen Klamotten sollte man praktisch denken. Gummistiefel, Regenponcho sowie leichte Kleidung und Kopfbedeckungen, die vor allzu praller Sonne schützen, gehören in jede Festivaltasche.

News von: Jakob Baumgärtel, 20.12.2017

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