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Ratgeber & Service

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Wirtschaftliche Entwicklung in und um Dresden

Bildquelle: © Velishchuk Yevhen/shutterstock

Die Wirtschaftsdaten belegen: Dresden hat die Chance zum Neuaufbau der Wirtschaft genutzt. Die Stadt hat trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Wachstumskurs weiter eingehalten. So haben sich zwischen den Jahren 2005 und 2012 die Umsätze der 100 größten Unternehmen, die Dresden zu bieten hat, verdreifacht. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich sogar vervierfacht. Die Wirtschaft Dresdens boomt folglich. Innerhalb des Raumes der neuen Bundesländer ist Dresden das wirtschaftsstärkste Zentrum. Viele Menschen aus der Region um Dresden arbeiten in diesem Wirtschaftszentrum und pendeln fast täglich in diese Stadt. Zudem haben mehr als 20 Prozent der Beschäftigten einen Hochschulabschluss.

Wichtige Branchen
Dresden ist vor allem von Zukunftsbranchen wie Nanotechnologie, Mikroelektronik, Informationstechnologie, Neue Werkstoffe, erneuerbare Energien und Biotechnologie geprägt. Aber auch die Pharmazie-, Kosmetik-, Maschinen- und Anlagenbranche sind wichtige Standbeine in Dresden. Zudem ist der Fahrzeugbau nicht außer Acht zu lassen. So stammt zum Beispiel der neue e-Golf aus Dresden. Dieser wird in der gläsernen Fabrik gebaut und macht die Stadt damit zum Mobilitätszentrum von morgen. Des Weiteren sorgen das Handwerk, der Tourismus, die Lebensmittelindustrie sowie die optische Wirtschaft für Dresdens Wachstum. All diese Branchen findet man auch in der Liste der zehn größten Arbeitgeber Dresdens.

Wirtschaft weiter auf solidem Wachstumskurs
Auch der Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer Dresden vom Frühjahr 2017 berichtet von einer guten Geschäftslage. Dank geringer Inflation und kräftiger Nachfrage erwarten die meisten Unternehmen ein weiteres Wachstum. Chancen bestehen insbesondere durch den anhaltenden Bauboom, Online-Geschäfte, die Digitalisierung sowie durch die Neukundengewinnung im In- und Ausland. Vor allem durch Bestellungen aus dem Ausland entwickelt sich die Industriekonjunktur positiv. Aufgrund der hohen Auftragslage sind die Produktionskapazitäten gut ausgelastet. Zu Beginn des Jahres 2017 besaßen 56 Prozent der Betriebe Auslastungsquoten von mehr als 85 Prozent. Vor allem bei jungen Betrieben müssen die Rahmenfaktoren stimmen. Eine professionelle Aufstellung ist für sie essentiell. Erfolgsfaktoren sind unter anderem effiziente Software-Lösungen wie zum Beispiel Programme zu einfachen und schnellen Erledigung der Buchführung. Daneben können verschiedene Vorlagen & Tools, den Alltag von vielen Gründern vereinfachen und das Leben etwas leichter machen.

Zahl der Arbeitslosen sinkt
Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosenzahl im November 2017 um 1.509 Personen auf 17.684 Erwerbslose gesunken. Folglich ist die Arbeitslosenquote von 6,7 Prozent im Oktober um 0,6 Prozent auf 6,1 Prozent im November gefallen. Damit ist ein neues Rekordtief erreicht. Über die letzten Jahre hinweg ist zudem eine generelle Abnahme der Arbeitslosenquote in Dresden zu beobachten. Diese Entwicklung klingt vielversprechend für die Region.

Fachkräfte für Dresden
Innerhalb der Region gibt es eine enge Verzahnung der Forschung mit den Unternehmen, die für einen Transfer von Forschungsergebnissen und Ideen sorgt. In den letzten Jahren kam es zur Entwicklung einer aktiven Gründerszene mit Hilfe von Menschen, die kreative Geschäftsideen gemeinsam mit erfahrenen Unternehmern entwickelten und umsetzten. Zudem sorgt die TU Dresden für kompetenten Nachwuchs. Diese kann mehr als 36.000 Studierende aufweisen. Zudem arbeiten etwa 4.000 Forscher an außeruniversitären Forschungsinstituten. So wurde 2009 das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik in einer Umfrage des Magazins „The Scientist“ zum weltweit besten Arbeitgeber für „PostDocs“ gewählt. In den Laboren arbeiten Menschen aus 45 Nationen und mehr als die Hälfte aller Angestellten stammt aus dem Ausland.

News von: Jakob Baumgärtel, 19.12.2017

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