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10. November 2008, 12:22 Uhr

Autor:stdresdenstdresden

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Bring mich zum Licht! Düstere Stimmung bei Fallout3

Man sagt ja, dass Kakerlaken die einzigen Überlebenden eines atomaren Zwischenfalles sein würden. Das ist gut möglich. Denn gemäß der Gegebenheit, dass die netten kleinen Tierchen mehr Strahlung absorbieren können als ein normal sterbliches Säugetier, ist das sogar sehr wahrscheinlich. Nur wen interessiert das, wenn doch der Mensch nach seinem eventuell benötigtem Architekturstudium selbst die Schaufel in die Hand nehmen kann, um sich einen schützenden Bunker zu bauen? Nur für den Fall der Fälle versteht sich.

Bring mich zum Licht! Düstere Stimmung bei Fallout3

Aber es kommt, wie es kommen muss. Zumindest im Spieluniversum der Fallout-Serie. Im Jahr 2077 wird die USA in einem Atomkrieg und den damit verbundenen unzähligen Explosionen sowie dem  radioaktivem Niederschlag (genannt Fallout) unbewohnbar gemacht. Nur eine kleine Anzahl von Menschen, die es in einen solchen Atombunker geschafft haben, überleben den Zwischenfall, ohne verseucht zu werden. Diese fristen ihr Leben fernab der verstrahlten Welt. Generationen werden im Bunker geboren und sterben da, ohne je die Außenwelt gesehen zu haben . So auch euer Alter Ego. Denn ihr spielt in »Fallout III« einen Nachkommen dieser Überlebenden. Soweit so bekannt. Zumindest für Fans der Serie, die bereits die Vorgänger gespielt haben. Nur ein Unterschied springt sofort hervor. Nein, nicht
unbedingt die Grafik, die von 2D auf ein schickes 3D gewechselt ist, sondern eher der Schauplatz., wo in den vergangenen Teilen die amerikanische Westküste zerbombt dargestellt wurde, ist nun die Ostküste samt Hauptstadt Washington im Fokus. Das Rollenspiel beginnt mit eurer Geburt im Bunker 101, bei der ihr gleichzeitig gengretypisch eure Grundcharakterwerte und euer Aussehen festlegt. Dabei lernt ihr den Umgang mit dem Inventar und dem Kommunikationssystem des Spieles. Diese Art kleiner Vorgeschichte wird erzählt, bis ihr anschließend den Bunker verlasst. Aber im Grunde ist sie ein Tutorial, da das eigentliche Geschehen nicht im, sondern außerhalb des Bunkers 101 spielt. Denn nach rund 200 Jahren sollt ihr der erste Mensch sein, der ihn verlässt. Ok, nicht wirklich der erste, eher der zweite. Denn euer Vater verschwindet urplötzlich und ist nirgends im Bunker zu finden – wo könnte er also sein? Logisch auch, dass er nicht direkt hinter der tonnenschweren Stahltür steht und gemütlich die Landschaft betrachtet. Verständlich wäre es aber. Denn die sieht umwerfend aus. Allgemein macht »Fallout III« eine gute Figur in Sachen Grafik. Verwaschene Texturen gibt es aber an manchen Stellen dennoch und auch Antialiasing werdet ihr wohl missen müssen. An ein »Crysis« kommt Fallout deswegen optisch nicht heran, muss es aber auch nicht! Es ist ja ein Rollenspiel und da entsteht Authentizität auch ohne High-End-Rechner oder einer PS 8. Ihr solltet also nicht nach dem Stahltor stehen bleiben! Wäre auch schade, denn so würdet ihr die detaillierte Außenwelt nicht erkunden können. Und die hat es echt in sich. Welches Ziel ihr auch immer in der Ferne ausmacht, ihr könnt es erreichen, zu jeder Zeit. Aber eine alberne Wandertour wäre auch zu langweilig, da könntet ihr auch gleich Herrn Messner anrufen, um euch mit ihm die Hacken wund zu latschen. Gleich zu Beginn die weite Ferne aufzusuchen ist sowieso nicht ratsam. Denn – wer hätte es gedacht – die einen oder anderen haben überlebt. Mal sind es »normale« Bewohner mit mehr oder minder starken Strahlungsschäden, mal Wachroboter oder schlecht gelaunte Getränkeautomaten, aber auch perfid mutierte Lebewesen, deren DNA durch die Radioaktivität in den letzten 200 Jahre etwas in den molekularen Mixer gekommen ist. Zwar seid ihr nicht wehrlos, aber Munitionsmangel ist keine Seltenheit in »Fallout III«. Es werden euch da zwei Möglichkeiten geboten, wie ihr euch zur Wehr setzen könnt. Entweder in Echtzeit, quasi wie in einem Ego-Shooter, oder aber im sogenannten VATS-System. Da pausiert das Spiel und lässt euch Trefferzonen anvisieren, die besonders verwundbar sind. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und ihr werdet wohl abwägen müssen, in welcher Situation, welches System ratsam ist. Wie, wo, was, warum alles noch so in »Fallout III« passiert, welches System nun das richtige ist, was nun mit eurem Daddy passiert ist und warum es Leute gibt, die eine Stadt um einen atomaren Blindgänger bauen, findet ihr am besten selber raus. Spaß macht es auf jeden Fall, definitiv auch für Nicht-Fans. jbo

Ende November beim Softwaredealer
Explosiv für PS3, XBox 360 und PC


meinte am 11.11.2008, 16:20 Uhr:

Spiele ich grad....

Bin noch gar nicht so weit.. macht aber ganz schön Pause... auch wenn die Szenerie etwas beklemment ist. Wer aber einen reinen Shooter erwartet sollte die FInger davon lassen.

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